Donald Trump legt sich ins Zeug – und zwar öffentlichkeitswirksam. Über sein bevorzugtes Sprachrohr, das Netzwerk "Truth Social", kündigt er an, dass er Lance Schroyer zum Chef der Immigration and Customs Enforcement (ICE) machen will. Schroyer, so Trump, hätte sich knapp drei Jahrzehnte durch die Härten und Untiefen der Polizei- und Justizarbeit in Oklahoma gearbeitet – was schon für sich genommen beeindruckend klingt. Der Präsident ließ es sich im selben Atemzug nicht nehmen zu betonen, in Oklahoma alle 77 Bezirke gewonnen zu haben, sowohl bei den Präsidentschaftswahlen der letzten Jahre als auch in diesem Jahr. Ein Seitenhieb gegen politische Kritiker? Vielleicht nur ein Ausdruck seines bekannten Hang zur Selbstinszenierung.
Trump beschreibt Schroyer als "aufrechten Patrioten" und Experten für das Aufspüren und Abschieben von illegalen Einwanderern. Seine Worte sind scharf: Schroyer werde, so wörtlich, Kriminelle – Mörder, Vergewaltiger, Drogenschmuggler – in nie dagewesenem Umfang zurückführen. Die Aufforderung an den Senat folgt auf dem Fuße: keine Zeit verlieren, Schroyer müsse sofort bestätigt werden.
Die ICE selbst gilt als Schwergewicht unter den US-Bundesbehörden: Nach den Anschlägen vom 11. September wurde sie ins Leben gerufen, heute wacht sie mit Zehntausenden von Mitarbeitern über Grenzüberschreitungen, das Aufspüren von Illegalen sowie den Schutz der Infrastruktur. Dennoch: Die Schattenseite ist unübersehbar. Immer wieder sterben Menschen, die in ICE-Gewahrsam sitzen. Gerade in den letzten Jahren, so Zahlen aus dem Behördenumfeld, sind diese Fälle gestiegen. Die Kritik von Menschenrechtsorganisationen und Teilen der Öffentlichkeit lässt nicht nach. Ein unkomplizierter Neustart wird das für Schroyer wohl eher nicht werden.
Donald Trump plant, Lance Schroyer zum Chef der ICE zu machen – einer Behörde, die sowohl für ihren harten Kurs gegen illegale Einwanderung als auch wegen schwerer Menschenrechtskritik immer wieder in den Schlagzeilen steht. Schroyer bringt fast drei Jahrzehnte Erfahrung aus der Strafverfolgung in Oklahoma mit, doch die Herausforderungen sind groß: Die Anzahl der Todesfälle im ICE-Gewahrsam nimmt zu, und der politische Druck wächst. Aktuelle Berichte zeigen, dass Trumps Pläne für strengere Abschiebungen und eine harte Linie gegenüber Migranten weiter polarisieren und den Kurs der US-Immigrationspolitik erneut verschärfen dürften.
Recherche-Update: Mehrere große Medien berichten, dass Trumps erneute Ankündigung für härtere Immigrationsmaßnahmen in den USA eine Debatte entfacht hat – besonders im Hinblick auf die humanitären Folgen und die Auswirkungen auf betroffene Familien. Laut jüngsten Artikeln wird befürchtet, dass ein ICE unter Schroyer noch restriktiver vorgehen könnte, was zu schweren gesellschaftlichen Verwerfungen führen kann. Zudem betonen Beobachter, dass der Senat zunehmend zu einer Schlüsselstelle für die Umsetzung derartiger Personalentscheidungen wird, während zivilgesellschaftliche Gruppen und Oppositionspolitiker weiteren Widerstand ankündigen.