US-Börsen geben nach – Haushaltsstreit belastet die Märkte

Am Mittwoch verzeichneten die US-Aktienmärkte Verluste. Der Handel in New York endete mit einem Dow-Jones-Stand von 46.121 Punkten, was einem Rückgang von 0,3 Prozent gegenüber dem Vortag entspricht.

24.09.25 22:57 Uhr | 501 mal gelesen

Kurz vor Handelsschluss lag der S&P 500 mit etwa 6.638 Punkten 0,3 Prozent im Minus, während der Nasdaq 100 rund 24.504 Punkte erreichte, ebenfalls 0,3 Prozent weniger. Nach einer Kursrallye infolge der jüngsten Leitzinssenkung zeigten sich die Anleger am Mittwoch zurückhaltender. Eine entscheidende Rolle spielte dabei Fed-Chef Jerome Powell, der am Dienstag auf die angespannten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die US-Notenbank aufmerksam machte. Zusätzlich verstärkte der schwelende Haushaltsstreit in den USA die Unsicherheit an den Märkten. Sollte es Republikanern und Demokraten nicht gelingen, einen Kompromiss zu erzielen, drohen Ausfälle und Schließungen von Behörden. Auch der Wechselkurs des Euro geriet unter Druck: Am Mittwochabend notierte ein Euro bei 1,1737 US-Dollar, für einen Dollar mussten 0,8520 Euro gezahlt werden. Der Goldpreis sank auf 3.732 US-Dollar je Feinunze (-0,9 Prozent; 102,23 Euro je Gramm). Im Gegensatz dazu legte der Ölpreis deutlich zu – ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Abend 69,14 US-Dollar, das entspricht einem Plus von 2,2 Prozent.

Die US-Aktienmärkte zeigten sich am Mittwoch schwächer und reagierten insbesondere auf die politischen Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem US-Haushalt und den mahnenden Worten von Notenbankchef Jerome Powell. Die Volatilität an den Märkten spiegelt die Sorgen wider, dass eine fehlende Einigung im US-Kongress zu einem Government Shutdown führen könnte. Ähnliche Entwicklungen sind seit Anfang der Woche auch an den europäischen und asiatischen Börsen zu beobachten, wo Anleger auf eine baldige Lösung hoffen, um die negativen Auswirkungen auf die Weltwirtschaft zu begrenzen. Zusätzliche Recherchen zeigen, dass die Debatten um den US-Haushalt in den großen Wirtschaftsmedien weiterhin ein zentrales Thema sind, während parallel dazu Rohstoffe wie Öl von den geopolitischen Unsicherheiten profitieren und die US-Notenbank ihre Geldpolitik vorsichtig gestaltet.

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