US-Börsen treten auf der Stelle – Techs im Rückwärtsgang

Zur Wochenmitte fehlte den US-Börsen eine eindeutige Richtung. Besonders Tech-Aktien standen unter Druck.

vor 58 Minuten | 1 mal gelesen

Mittwochabend war am US-Aktienmarkt nicht so recht klar, wohin die Reise gehen soll: Während der Dow Jones einen kleinen Sprung nach vorn machte (bei 51.849 Punkten plus 0,4 Prozent), musste der Nasdaq 100 – das Zuhause großer Tech-Namen – 0,4 Prozent abgeben und landete bei 29.220 Punkten. Der S&P 500 manövrierte sich mit einem minimalen Minus (0,1 Prozent, 7.358 Punkte) ins Ziel. Immer wieder kommt 'Künstliche Intelligenz' als Zauberwort und Streitpunkt ins Spiel: Geht der KI-Hype bald baden oder sind wir erst am Start einer Revolution? Zwischen Visionen von Weltraum-Datenfarmen und skeptischem Stirnrunzeln klaffen die Meinungen auseinander. Interessanterweise schielte die Wall Street auch erneut in Richtung Straße von Hormus – scheinbar ein ewiger Schauplatz: Die Nachrichten über Gespräche zwischen den USA und Iran drückten den Ölpreis ordentlich nach unten, die Brent-Sorte lag am Abend bei 73,18 Dollar pro Barrel (ein satter Rückgang um 5,1 Prozent gegenüber dem Vortag). Auch Gold musste Federn lassen: Für die Feinunze wurden 3.995 Dollar fällig, das bedeutet einen Abschlag von 2,8 Prozent oder etwa 113,13 Euro pro Gramm. Und als krönender Abschluss zeigte sich der Euro schwächer – pro Dollar gab’s am Mittwochabend 1,1354 Euro.

Am US-Aktienmarkt dominierten am Mittwoch widersprüchliche Bewegungen: Während klassische Industriesektoren wie beim Dow Jones zulegten, litten Technologietitel unter einem anhaltenden Vertrauensdämpfer, vermutlich ausgelöst durch Unsicherheit rund um Investitionen in Künstliche Intelligenz. Die schwelenden geopolitischen Spannungen rund um das Atomabkommen zwischen Iran und den USA rückten ins Zentrum, was zu einem markanten Verfall des Ölpreises führte – ein Signal für die sensible globale Vernetzung von Finanz- und Energiemärkten. Darüber hinaus setzten sowohl Gold als auch Euro ihre Talfahrt fort, was auf Vorsicht bei den Anlegern und teilweise einen sicherheitsgetriebenen Dollar-Reflex hindeutet. Neue Recherchen zeigen: Laut [zeit.de] und [spiegel.de] schwankt die Börse aktuell angesichts der bevorstehenden US-Inflationsdaten und anhaltend hoher Zinsen, wobei Technologiewerte besonders schwankungsanfällig bleiben. [faz.net] berichtet, dass darüber hinaus vor allem Tech-Konzerne, die stark in KI investieren, im Fokus stehen und die Debatte um Überbewertung anheizen. Laut [sueddeutsche.de] werden geopolitische Entwicklungen, gerade im Nahen Osten, weiter ein Unsicherheitsfaktor für Rohstoffe und Währungen bleiben.

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