Was einen anzieht wie der Duft von Pommes – der McDonald’s-Stand auf der Grünen Woche. Schon seit fünf Jahrzehnten setzt das Unternehmen auf transparente Partnerschaften mit Fokus auf Fairness, Qualität und gemeinsames Lernpotenzial. Dieses Jahr bleibt das keine schöne Floskel, sondern lädt regelrecht zum Plausch ein: Täglich stehen einige der langjährigen Zulieferer (wie z.B. Hochland, Develey oder Agrarfrost) am Stand und reden Tacheles über Lieferketten, Inhaltsstoffe oder ihre Art, Nachhaltigkeit zu leben. Obendrauf gibt’s klassische Produkte und, wie McDonald’s nicht müde wird zu betonen: exklusive Einblicke in deren Herkunft.
Ein schwergewichtiger Punkt ist das Bekenntnis zur deutschen Landwirtschaft. Laut McDonald’s stammen etwa zwei Drittel der Rohstoffe aus Deutschland; bei Fleisch, Eiern, Milch und Co. werden teils sogar 100 Prozent der Mengen regional gesichert. Seit Anfang 2024 ist die Kette bei der Initiative Tierwohl dabei und erfüllt für Schwein und Hähnchen längst die entsprechenden Standards. Milchprodukte für Eis und Kaffee ziehen demnächst ebenfalls nach – „Tierwohl“ bleibt eben kein Lippenbekenntnis. Die praktische Seite: Messebesucher bekommen pro Stunde einen McSundae aufs Haus und können mit Landwirten und Lieferanten über Innovationen wie das "Farmers for McDonald's"-Programm sprechen, das Ideen gegen die Herausforderungen des Klimawandels ausprobiert.
Schon ein wenig älter, aber immer wichtiger wird das „BEST Beef“-Programm: Wer bessere tiergerechte Haltung und Klimaschutz in die Rinderzucht bringt, wird extra entlohnt. Mittlerweile stammt jedes fünfte Rindfleischpatty bei McDonald’s von solchen Betrieben. Und als Krönung gibt es am 17. Januar einen Showtag mit Koch-Action und Diskussionsrunden direkt auf der großen Bühne in Halle 3.2.
McDonald's nutzt das Jubiläum der Grünen Woche, um die eigenen Bemühungen rund um Qualität, Regionalität und Nachhaltigkeit einem breiteren Publikum näherzubringen. Mit langjährigen Partnerschaften, dem verstärkten Bezug regionaler Rohstoffe und Engagements wie der Initiative Tierwohl und „BEST Beef“ positioniert sich das Unternehmen bewusst gegenüber aktuellen gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen. Im Austausch mit Lieferanten, Landwirten und Messebesuchern betont McDonald's, dass nachhaltige Ernährung und Lieferketten nicht nur Marketing, sondern tatsächlich gelebte Praxis sind. Laut aktuellen Berichten wird die Thematik Nachhaltigkeit in der Lebensmittelindustrie in Deutschland immer prominenter diskutiert - unter anderem geht es um die gestiegenen Anforderungen der Verbraucher an Transparenz und Tierwohl (vgl. jüngste Beiträge auf „Die Zeit“ und der „Süddeutschen Zeitung“). Der Besuch auf der Messe verdeutlicht außerdem die Bedeutung solcher Branchenveranstaltungen als Treffpunkt für Dialog zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, vor allem mit Blick auf die Transformation der Landwirtschaft in Richtung Umwelt- und Klimaschutz.