Vorsicht bei Schnee und Eis: Feuerwehr mahnt zu Umsicht

Eisregen, plötzliche Schneemassen oder spiegelglatte Gehwege – der Winter zieht über Deutschland und bringt unerwartete Risiken mit sich. Hermann Schreck vom Deutschen Feuerwehrverband betont, wie entscheidend eine gute Vorbereitung ist: Nicht nur aktuelle Wetterinformationen checken, sondern auch Warn-Apps wie NINA oder KatWarn nutzen kann im Ernstfall wirklich helfen. Umsicht, so Schreck, ist letztlich das beste Mittel gegen die Tücken des Winters.

07.01.26 14:52 Uhr | 8 mal gelesen

Der Deutsche Feuerwehrverband rät angesichts der winterlichen Wetterlage zu erhöhter Aufmerksamkeit im Alltag – und das nicht bloß zu Hause, sondern auch unterwegs und beim Winterspaziergang. Daheim sollte man eher vorsorgen als hinterher darüber jammern: Kontrollieren Sie Heizungen, lagern Sie genug Kerzen und Decken für Stromausfälle, und prüfen Sie Fenster sowie Türen auf Dichtigkeit. Wer sich auf glatte Straßen begibt, sollte besser nicht auf die guten alten Winterreifen verzichten – und vielleicht auch mal über zusätzliche Decken im Auto nachdenken. Auch Schneeketten verstauben im Kofferraum nur, sind aber Gold wert, wenn alle anderen feststecken. Und falls Sie den Drang verspüren, einen winterlichen Ausflug zu wagen, sagen Sie jemandem Bescheid, wohin Sie gehen – die besten Pläne schlagen ja ausgerechnet dann fehl, wenn niemand etwas davon weiß. In Notfällen gilt: Sofort 112 anrufen! Besonders wichtig: Im engen Gelände vorher abklären, wie Einsatzkräfte am besten herankommen. Und falls Rettungspunkte ausgeschildert sind – Sie ahnen es – nutzen! Weitere Details (auch für Retter) gibt’s direkt beim Feuerwehrverband im Netz.

Der Deutsche Feuerwehrverband richtet mit seiner Warnung ein großes Augenmerk auf die Wichtigkeit individueller Vorbereitung und richtiges Verhalten in Gefahrenlagen. Neben Hinweisen zur heimischen Sicherheit (wie Vorratshaltung und Brandschutz) betont der Verband die Bedeutung von Warnsystemen und einer Bereitschaft, im Ernstfall schnell Hilfe zu holen. Laut aktuellen Berichten zahlreicher Nachrichtenportale haben sich die winterlichen Wetterbedingungen zuletzt in vielen Regionen Deutschlands dramatisch zugespitzt – Verkehrsbehinderungen, Stromausfälle und eine erhöhte Unfallgefahr verlangen von der Bevölkerung neue Flexibilität und Wachsamkeit. Die jüngsten Recherchen zeigen außerdem: Auch die Feuerwehrleute selbst sind oft bis zur Belastungsgrenze im Einsatz, weil sich viele Unfälle auf mangelnde Vorbereitung oder Unachtsamkeit zurückführen lassen. Laut taz werden Städte und Gemeinden angehalten, Krisenpläne zu überprüfen und schnell auf Veränderungen zu reagieren, während laut Spiegel sowohl Lieferengpässe als auch Personalmangel die Wetterfolgen verschärfen können. Zugleich wird auf www.feuerwehrverband.de laufend über neueste Entwicklungen, Warnmeldungen und Maßnahmen berichtet – und der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern bleibt ein zentrales Anliegen.

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