Wadephuls optimistische Vorfreude auf die Münchner Sicherheitskonferenz speist sich aus einer Vielzahl an Themen, die Deutschland und Europa aktuell unter Hochdruck beschäftigen: die Verteidigung der Ukraine, eine stabile Sicherheitsarchitektur in Europa und die Stärkung globaler Partnerschaften. Die diesjährige Konferenz ist besonders im Fokus, weil sie vor dem Hintergrund eskalierender Krisen stattfindet – zum Beispiel im Nahen Osten oder wegen der verstärkten Machtpolitik Russlands und Chinas. Wie verschiedene Nachrichtenportale berichten, werden neben Kanzler Scholz auch Akteure aus den USA, China und der Ukraine erwartet, die sich gemeinsam drängenden Fragen wie Unterstützung für Kiew, neue Bedrohungslagen oder Abhängigkeiten bei Rüstung und Energie stellen (Quelle: Spiegel). Außerdem stehen laut "Süddeutsche Zeitung" und weiterer Medien die Erwartungen an die deutsche Außenpolitik hoch im Kurs, insbesondere im Hinblick auf die Übernahme internationaler Verantwortung, die Zusammenarbeit innerhalb der NATO und die Herausforderungen durch hybride Bedrohungen (Quelle: SZ). Jüngste Debatten auf politischen Nachrichtenseiten drehen sich zudem verstärkt um die Rolle Deutschlands als Vermittler und um die Erwartungen an ein stärkeres europäisches Profil angesichts globaler Unsicherheiten.