Vielleicht kennst Du das: Die Euphorie am Anfang – alles ist möglich, der Kopf voll Ideen, die Finger tippen fast von selbst. Ein paar Wochen später schleicht sich Unsicherheit ein. Wohin will ich eigentlich mit dem Ganzen? Gefällt das überhaupt jemandem? Plötzlich wird das Manuskript immer öfter zur Seite gelegt, man sagt: 'Morgen!' und meint: 'Für immer?'.
Alois Gmeiner, der schon gefühlt seit ewig in der Szene unterwegs ist, sagt, die wenigsten scheitern am eigenen Unvermögen. Es sind vielmehr drei Klassiker: Kein Plan, keine Routine, und der wahnwitzige Glaube, unbedingt alles alleine machen zu müssen. Das Resultat? Die beste Geschichte bleibt unsichtbar.
Was tun? Gmeiner schwört auf das, was viele hassen: Hilfe von außen annehmen – nicht 'Druck', sondern echte Struktur. Durchsetzbare Termine, echte Rückmeldungen, Meilensteine aus Fleisch und Blut. Im Prinzip wie ein Personal Trainer, nur fürs Manuskript.
Seine Philosophie ist verblüffend simpel: Wer weiß, dass da jemand wartet, gibt seltener auf. Und wer seinen Prozess mit anderen teilt, bekommt plötzlich Energie zurück. Die Begleitung reicht von kurzer Problemlösung (Stichwort Kapitelfrust), über regelmäßige Coachings, bis hin zur Komplettlösung als Ghostwriter (für alle, die wollen, dass die Profis ans Steuer gehen).
Gmeiners Beispiele aus der Praxis sind erstaunlich. Da ist die Ärztin, die erst im Ruhestand zur Vielschreiberin wurde, weil ihr jemand die Struktur gab. Oder der Unternehmer, der seine Inhalte per Interview 'abgibt', damit sie pointiert und lesbar auf Papier landen. Ergebnis: Manuskripte, die nicht verwaisen – sondern tatsächlich gedruckt werden.
Das Entscheidende: Viele unterschätzen, wie unterschiedlich Schreiben und das Fertigstellen eines Buches eigentlich sind. Wer nur 'herumwerkelt', sieht den Wald vor lauter Buchstaben nicht mehr. Hilfe zu holen ist kein Makel, sondern beschleunigt und befreit.
Also, falls du überlegst, ob du wirklich alleine vor dich hinschreiben solltest... vielleicht lohnt ein genauer Blick auf professionelle Begleitung. Denn am Ende ist nichts schöner, als sein eigenes Buch endlich in Händen zu halten – und dabei zu wissen: Diese Hürde hast du genommen.
Die überwältigende Mehrheit angefangener Buchprojekte scheitert nicht am mangelnden Talent der Autoren, sondern an fehlender Strukturiertheit, Disziplin und der unterschätzten Kraft von professioneller Unterstützung. Laut Alois Gmeiner, der als Ghostwriter und Buchcoach auf jahrzehntelange Erfahrung zurückblickt, liegen die größten Stolpersteine im fehlenden Plan, unzureichendem Durchhaltevermögen und dem verbreiteten Irrtum, das Autoren-Handwerk müsse ein einsamer Weg sein. Wer das Manuskript nicht allein stemmen will, profitiert von externer Unterstützung: regelmäßige Termine, Feedback und flexible Modelle – von punktueller Beratung bis zum umfassenden Ghostwriting-Service. In der Praxis zeigen sich große Unterschiede: Manche brauchen nur einen Anstoß, andere kontinuierliche Begleitung oder die Komplettlösung. Entscheidend ist, dass Geschichten und Wissen nicht verloren gehen, sondern mit Unterstützung tatsächlich das Licht der Welt erblicken. — Ergänzung: Nach aktuellen Berichten (März/Juni 2024) ist der deutsche Buchmarkt weiterhin stabil, doch Autor:innen klagen verstärkt über Herausforderungen hinsichtlich Aufmerksamkeit und Monetarisierung, während Selfpublishing boomt und hybride Veröffentlichungsmodelle (Verlag + Selbstvermarktung) beliebter denn je werden. Viele Verlage setzen inzwischen gezielt auf Autoren-Coachings und professionelle Ghostwriter-Services, um die Abbruchrate zu senken und qualitativ hochwertige Manuskripte zu gewährleisten.