„Mit einem einfachen Schloss und einer billigen Kamera ist heute kein Gelände mehr sicher“, sagt Carsten Simons, Chef der LivEye GmbH. Er hat unzählige Baustellen und Industrieareale gesehen – und überall ähnliche Muster beobachtet: Die Täter sind oft professioneller als gedacht, Sicherheitsmaßnahmen veralten rasend schnell. Was heißt das konkret? Unternehmen sollten sich nicht mehr darauf verlassen, dass der Schutz erst nach dem Einbruch greift – denn dann ist es schlichtweg zu spät.
Alte Methoden taugen kaum noch
Viele Unternehmen setzen immer noch auf Zäune, Scheinwerfer oder vereinzelte Kameras. Vor allem auf weitläufigen Baustellen oder an Logistikhubs wirkt das aber oft wie ein Placebo. Die Diebe kennen die Spielregeln besser als gedacht, schauen sich die Abläufe an und schlagen dann zu, wenn keiner damit rechnet: spät abends oder am Wochenende. Die Beute ist schnell weg – manchmal reichen Minuten – und viele Taten bleiben bis zum nächsten Arbeitstag unbemerkt. Nicht selten fehlen der Polizei dann die nötigen Anhaltspunkte für Ermittlungen.
Hinzu kommt: Viele technische Maßnahmen sind Insellösungen. Sie greifen selten ineinander, sondern laufen nebeneinander her: Die eine Kamera zeichnet auf, Sensorlicht geht an, aber niemand reagiert sofort, wenn etwas passiert. Das ist trügerisch, denn sichtbar zu sein heißt nicht, wirklich geschützt zu sein.
Mobile Überwachungssysteme – der flexible Plan B
Deshalb steigt das Interesse an Überwachung, die flexibel und kurzfristig einsetzbar ist. Mobile Kamera- und Analysesysteme können genau dort platziert werden, wo die aktuelle Gefahr am größten ist – zum Beispiel auf einer Baustelle, die nachts unbewacht liegt oder auf dem Parkplatz hinterm Firmengebäude. Besonders spannend wird es mit KI-gestützter Bildauswertung: Systeme erkennen verdächtige Bewegungsmuster oder Aktivitäten in Echtzeit, schlagen Alarm und verbinden sich sofort mit einer Notfallzentrale. Die Reaktion geschieht also nicht irgendwann später, sondern während etwas passiert.
LivEye verbindet smarte Kameras mit ständiger Verbindung zu einer Leitstelle – das ist ein echter Unterschied zu klassischen Lösungen. Die Mischung aus Warnleuchte, direkter Ansprache verdächtiger Personen und schneller Auswertung macht Dieben das Leben schwerer.
Abschreckung zählt – nicht nur Beweise
Sichtbare, aktive Überwachung wirkt auf Täter wie ein rotes Tuch und sorgt oft dafür, dass sie ihr Vorhaben vorzeitig abbrechen. Wer weiß, dass er in Echtzeit beobachtet wird, denkt zweimal nach. Aber: Technik allein reicht nicht. Erst das Zusammenspiel aus Technologien, durchdachten Prozessen und menschlicher Entscheidung sorgt für echten, wirksamen Schutz.
Firmen sind gefordert, sich selbst zu rüsten
Die aktuelle Situation zwingt Unternehmen dazu, Sicherheit als Daueraufgabe anzugehen – nicht als einmalige Investition. Die Polizei ist vielerorts zu knapp, um immer sofort helfen zu können. Der Schutz von Materialien, Geräten und sensiblen Daten bleibt ständig gefragt. Wer clever ist, baut auf einen Mix aus baulicher Absicherung, neuen Überwachungslösungen und festen Handlungsabläufen im Fall der Fälle. Es geht nicht um lückenlose Überwachung, sondern um gezielte Vorsorge dort, wo es wirklich brenzlig ist.
LivEye im Überblick
LivEye bietet seit 2018 europaweit mobile Überwachungslösungen, die Kameras, smarte Bildauswertung und rund um die Uhr besetzte Leitstellen vereinen. Vom Logistikzentrum bis zum Kraftwerk: Über 2.500 Systeme sind im Einsatz, unterstützt von etwa 150 Mitarbeitenden. Mehr Infos unter www.liveye.com und www.nstr.security.
Kontakt, falls jemand tatsächlich noch direkt fragt: Carsten Simons, LivEye GmbH, Europa-Allee 56b, D-54343 Föhren bei Trier, presse@liveye.com
Deutsche Unternehmen sehen sich 2024 stärker denn je die Aufgabe gestellt, selbst für die Sicherheit ihrer Betriebsgelände zu sorgen. Die Zahl der Diebstähle – sowohl im privaten als auch gewerblichen Bereich – bleibt hoch, während immer mehr Polizeikräfte an den Grenzen gebunden sind und damit in den Innenstädten oder auf entlegenen Firmengeländen kaum noch Präsenz zeigen können. Moderne Überwachung setzt heute auf einen Mix aus Mobilsystemen, künstlicher Intelligenz und schnellen Alarmketten, damit verdächtige Fälle unmittelbar bemerkt und gestoppt werden können – klassische Lösungen wie Zäune und Licht genügen kaum mehr. Neuerdings setzen zahlreiche Unternehmen zunehmend auf mobile, KI-gestützte Überwachungseinheiten und insbesondere auf intelligente Systeme, die auch auf ungewöhnliche Vorfälle reagieren können, wie sie t3n, FAZ und Zeit kürzlich berichteten. Ein weiteres Problem, das die Medien thematisieren: Die zunehmende Professionalität und Aggressivität der Täterszene auf deutschen Baustellen – durch organisierte Gruppen, zum Teil mit internationalen Bezügen. Das Bundeskriminalamt warnt laut mehreren Pressestimmen zudem davor, dass Firmen, die beim Schutz sparen, nicht nur einen finanziellen Schaden riskieren, sondern langfristig auch an Reputation und Versicherungsfähigkeit verlieren können. (Stand: Juni 2024)