Sebastian Stietzel, Präsident der IHK Berlin: "Gerade jetzt, wo der politische Wind rauer wird, kann man nicht genug betonen: Wirtschaft klingt vielleicht wie ein trockenes Thema, aber ohne sie läuft in Berlin schlichtweg nichts. Unternehmen schaffen Jobs, füllen Stadtkassen, und halten damit die soziale Maschine am Laufen. Wir wollen mit der neuen Kampagne zeigen, wem Berlin abends das Licht verdankt und wie wir als IHK für unsere über 330.000 Mitgliedsunternehmen da sind. Unser Auftrag? Ganz klar: Wir sind die Schulterklopfer und Rückenstärker für die Wirtschaft der Hauptstadt."
Nächste Woche startet die eigentliche Kampagne richtig durch: Die Mitgliedsunternehmen und das Dienstleistungsportfolio der IHK stehen dann im Rampenlicht. Zehn Berliner Unternehmerpersönlichkeiten zeigen auf Plakaten, wie ein Alltag zwischen Formular-Dschungel, Nachwuchsengpässen und Behörden-Karussellen aussieht – und wie genau die IHK ihnen behilflich ist. Mit dabei: die Eismacher von Florida Eis, das Space-Tech-Unternehmen Neurospace und G-Cars, ein Frauenspezial-Fahrdienst.
Manja Schreiner, Hauptgeschäftsführerin der IHK Berlin: "Ständig wächst der Papierberg – egal ob von Brüssel, Bund oder Senat. Viele Betriebe kämpfen damit, wir als IHK stehen hinter ihnen. Das machen wir nicht nur mit Beratungen und Informationen, sondern hauen auch mal kräftig auf den Tisch, wenn Politik und Bürokratie die Fäden zu eng ziehen. Unser Motto: "Offizieller Unterstützer der Berliner Wirtschaft" ist keine leere Floskel, sondern Antrieb und Versprechen zugleich."
Hier gibt's visuelle Einblicke zur Aktion.
Kontakt: Claudia Engfeld, +49 30 31510, claudia.engfeld@berlin.ihk.de
Quelle: IHK Berlin, weitergegeben via news aktuell
Die IHK Berlin setzt diesen Frühsommer mit ihrer Kampagne ein Zeichen: Auf etlichen Werbeflächen und in verschiedenen Medien rückt sie die täglichen Herausforderungen und den Beitrag lokaler Unternehmen ins Rampenlicht. Ziel ist, klarzumachen, dass funktionierende Wirtschaft keine Selbstverständlichkeit ist, sondern Rückgrat und Motor der Stadt – etwas, das in Wahlkampfzeiten leicht vergessen wird. Erweitert: Nach Internetrecherche und aktuellen Presseberichten hält die Debatte an, wie Unternehmen in Berlin durch hohe Bürokratie, strenge Regulierungen und einen Mangel an jungen Fachkräften gefährdet werden – besonders kleine und mittlere Unternehmen fordern lautstark Entlastung, während die IHK mit der Kampagne versucht, genau diese Themen in die öffentliche und politische Diskussion zu bringen. Grundsätzlich werden Initiativen wie diese von der Politik unterschiedlich bewertet: Während manche Politiker auf eine notwendige Modernisierung und Digitalisierung der Verwaltung drängen, kritisieren andere die lautstarke Lobbyarbeit. Außerdem zeigen Daten aus dem Frühjahr 2024, dass junge Gründerinnen und Gründer weiterhin mit Unsicherheit und Hürden kämpfen – ausgerechnet in einer Stadt, die sich selbst als Startup-Metropole versteht. (Quellen: Tagesspiegel, IHK Berlin, Handelsblatt)