Wirtschaftlicher Wandel in Senegal: Merz sieht positive Dynamik

Friedrich Merz, aktuell Bundeskanzler, unterstreicht die Fortschritte des Senegals und signalisiert weitere wirtschaftliche Kooperation.

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Es ist auffällig, wie oft deutsche Unternehmen in den letzten Jahren den Senegal ins Visier genommen haben – und das kommt nicht von ungefähr. Merz hebt im Gespräch mit Präsident Bassirou Diomae Faye explizit hervor, wie sehr Deutschland daran gelegen ist, diese Entwicklung zu begleiten. "Senegal ist nicht nur jung, sondern hungrig nach Perspektiven", betont er, und verweist auf die gezielte Förderung von Investitionen wie auch Berufsbildung. Und trotzdem, so Merz, Erfolg braucht ein „verlässliches Fundament“: Ohne stabile Infrastruktur und Rechtsklarheit, keine nachhaltigen Investitionen. Die jüngsten gesetzlichen Neuerungen im Senegal, gerade beim Investitionsrecht, sieht er als Schritte in die richtige Richtung, mahnt aber an, das Tempo beizubehalten. Schließlich ist Senegal Teil des G20-Vorhabens "Compact With Africa", ein Vorzeigeprojekt deutscher Afrika-Politik. Das Handelsvolumen, immerhin 270 Millionen Euro, ist zwar ausbaufähig, aber ein Anfang – zumal die deutsche Exportwirtschaft deutlich die Richtung vorgibt. Bereits seit 1966 besteht ein Investitionsschutzabkommen – manchmal lässt sich Geschichte eben doch in Kontinuität übersetzen.

Senegal gilt zunehmend als wirtschaftlicher Hoffnungsträger in Westafrika, was nicht zuletzt politischen und wirtschaftlichen Reformen der letzten Jahre zuzuschreiben ist. Besonders bedeutsam ist der Fokus Senegals auf die Schaffung eines unternehmensfreundlichen Umfelds sowie Investitionen in Ausbildung und nachhaltige Industrien; hier will auch Deutschland unterstützend wirken. Die jüngsten Wahlen, die Präsident Faye ins Amt brachten, zeigen eine Bevölkerung, die auch politisch nach Neuorientierung strebt, während der wirtschaftliche Austausch mit Deutschland bislang zwar relativ überschaubar bleibt, aber künftig erheblich wachsen könnte. Die »Compact With Africa«-Initiative spielt dafür eine strategisch wichtige Rolle, da sie Reformimpulse gibt und zusätzliche Geldzuflüsse ermöglicht. Zusätzlich wurde berichtet, dass Senegal zuletzt neue Maßnahmen gegen Korruption und zur Verbesserung staatlicher Dienstleistungen auf den Weg gebracht hat, was Investoren weiter Vertrauen geben könnte.

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