Wüst fordert unermüdlichen Einsatz für Sicherheit der Bürger

Zwei Jahre nach dem Anschlag von Solingen betont NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst erneut die Bedeutung umfassender staatlicher Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung und bringt sein Mitgefühl gegenüber den Betroffenen zum Ausdruck.

heute 08:33 Uhr | 3 mal gelesen

Staatliche Verantwortung darf niemals ruhen – so die klare Botschaft von Hendrik Wüst, der anlässlich des zweiten Jahrestages des Solinger Terroranschlags erneut mahnende Worte findet. "Noch immer sind die Erinnerungen an jene tragische Nacht präsent und schmerzen viele tief", so der Ministerpräsident. Gerade die Familien und Freunde der Opfer stünden in seinem und in vieler Leute Gedanken – man könne fast fühlen, wie ein Nebel der Trauer über der Stadt und dem Land liegt, wenn er darüber spricht. Gleichzeitig erinnert Wüst an die Konsequenzen des Ereignisses: Deutschland dürfe sich nicht der Illusion vollständiger Sicherheit hingeben, doch sei es Pflicht – und zwar keine bequeme –, alles Mögliche für effektiven Schutz und für die Aufrechterhaltung einer offenen Gesellschaft zu tun. Viele Maßnahmen seien nach der Tat angestoßen worden, einige bereits umgesetzt, weitere folgten. "Routine gibt es da nicht – es ist eine Aufgabe ohne Feierabend", betont er. Für ihn ist eines ebenfalls unverrückbar: Die Gesellschaft muss sich angesichts von Terror und Hass weder einschüchtern noch auseinanderdividieren lassen. Solingen stehe, auch als Symbol, für Zusammenhalt – und eben nicht für das, was die Täter erreichen wollten. Interessant, wie tragische Anlässe manchmal auch verborgene Kräfte im Miteinander hervorbringen.

Der zweite Jahrestag des Terroranschlags von Solingen ist ein Anlass für Ministerpräsident Hendrik Wüst, nicht nur Solidarität und Anteilnahme zu zeigen, sondern auch ein energisches Bekenntnis: Der Staat darf sich in Sachen Sicherheit nie mit Erreichtem zufriedengeben. Neue Erkenntnisse aus diversen Medien bekräftigen, dass das Thema Sicherheit und der Kampf gegen Radikalisierung in Nordrhein-Westfalen weiterhin zentrale Rollen spielen. Besonders interessant: Nach aktuellen Berichten werden Polizeipräsenz und Präventionsprogramme systematisch ausgeweitet, auch die psychologische Betreuung für Hinterbliebene und Zeugen erfährt stärkere Unterstützung – Themen, die über trockenes Verwaltungshandeln hinausgehen und inzwischen auf der politischen Tagesordnung fest verankert sind.

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