Xabi Alonso verlässt überraschend den Trainerposten bei Real Madrid

Xabi Alonso und Real Madrid gehen ab sofort getrennte Wege. Wie der Club am Montag mitteilte, basiert der Abschied auf einer gemeinsamen Entscheidung.

heute 18:31 Uhr | 7 mal gelesen

Trotz der Trennung bleibt Xabi Alonso eng mit Real Madrid verbunden. Der Verein selbst nennt ihn weiterhin eine 'Vereinsikone', die in ihrer Zeit an der Seitenlinie stets die Prinzipien und Ideale Reals verkörpert habe. Über die konkreten Auslöser für den Trainerwechsel schweigt das Management, doch zuletzt schien Unruhe in der Chefetage zu wachsen: Die knappe Niederlage im Supercopa-Finale gegen den ewigen Rivalen FC Barcelona dürfte nicht spurlos geblieben sein. Und auch wenn das Team in der spanischen Liga noch im Rennen liegt, trennen es derzeit vier Punkte von der Spitzenposition. Man könnte meinen, das sei alles andere als eine Krise – aber in Madrid, da ticken die Uhren eben ein wenig anders. Vielleicht also ein Abschied zur rechten Zeit, um neuen Schwung aufzunehmen – ob im Team oder bei Alonso persönlich, wer weiß das schon.

Xabi Alonsos Abgang als Cheftrainer von Real Madrid erfolgte offiziell im beiderseitigen Einvernehmen, die genauen Hintergründe bleiben jedoch undurchsichtig und lassen Raum für Spekulationen. Medienberichten zufolge soll die knappe Finalpleite gegen Barcelona sowie der knappe Rückstand auf den Ligaersten für Unzufriedenheit gesorgt haben, wobei interne Dynamiken im Verein durchaus ihren Teil beigetragen haben könnten. Interessanterweise kursieren bereits erste Gerüchte um die Nachfolge, und die Diskussionen in spanischen wie internationalen Foren überschlagen sich – Xabi Alonso bleibt in Madrid jedenfalls unvergessen, und die Fans werden das Kapitel wohl erst nach und nach einordnen können. Nach aktueller Online-Recherche finden sich ergänzende Meldungen: 1. Laut einem taz-Artikel diskutieren Fans und Experten kontrovers die Trainerentlassungs-Kultur in Spaniens Topvereinen und beleuchten, welche Herausforderungen besonders junge Trainer wie Alonso in diesen Hochleistungsumgebungen stemmen müssen (Quelle: taz.de). 2. Die FAZ berichtet in einem umfassenden Bericht, dass nach der Trennung von Alonso die Suche nach einem erfahrenen Nachfolger in vollem Gange ist und dass das Präsidium offenbar auch externe Kandidaten aus dem Ausland prüft (Quelle: FAZ). 3. Zeit.de hebt den Einfluss der Spielerlegenden als Trainerfiguren hervor und analysiert, wie sich aktuelle wie ehemalige Stars in leitenden Rollen bei europäischen Eliteclubs schlagen (Quelle: Zeit.de).

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