Der geplante Führungswechsel in Sachsen-Anhalt ist mehr als nur ein Personaltausch: Die Entscheidung von CDU, SPD und FDP, den Stabwechsel von Reiner Haseloff zu Sven Schulze zu unterstützen, wurde innerhalb weniger Stunden in allen Gremien der Koalitionsparteien beschlossen. Sven Schulze, der mit wirtschaftspolitischem Profil und bisher ruhiger Hand als Minister agierte, gilt nicht nur als Mann der Kontinuität, sondern auch als jemand, der Akzente bei Digitalisierung und Strukturwandel setzen will – spannend, ob ihm (und der Koalition insgesamt) trotz des vorgezogenen Wechsels ein klarer Neustart gelingt. Aktuelle Medienberichte heben hervor, dass Haseloffs Bedingung – die Weiterführung des Koalitionsvertrags – nicht nur das politische Kalkül, sondern auch den Wunsch nach Stabilität im Land unterstreicht; trotzdem sorgen Weichenstellungen vor einer Wahl traditionell für Debatten über gewachsene Machtverhältnisse und das Gleichgewicht im Landesparlament. Ergänzend recherchiert: Nach Informationen von Zeit-Online und FAZ geht der Wechsel offenbar auch auf den Druck innerhalb der CDU zurück, sich verjüngen und für künftige Herausforderungen wie Klimaschutz, Wirtschaftsförderung und gesellschaftliche Spaltung neu aufstellen zu müssen.
12.01.26 18:31 Uhr