Wien – Vielleicht glaubt man, Praxismarketing für Ärzte gleiche einer Tour auf einem minenbestückten Feld: Man weiß einfach nie, ob der nächste Schritt eine böse Überraschung bringt. In der Realität, und das sei hier betont, ist das Spielfeld deutlich großzügiger als viele annehmen. "Viele Ärzte unterschätzen, welches Potenzial das professionelle Marketing in der Praxis bietet", so Experte Alois Gmeiner. Klar, es gibt immer noch einige strenge Gesetze, die etwa laute Versprechen, überzogene Aussagen und aggressive Selbstdarstellung verbieten – wie sie zum Beispiel in der Kosmetikbranche üblich sind. Wer jedoch ehrlich, sachlich und transparent kommuniziert, kann nicht nur das eigene Image stärken, sondern auch langfristig mehr Patientinnen und Patienten erreichen.
Doch was genau ist tabu? Täuschende Botschaften, garantierte Erfolge, direkte Vergleiche zu Kollegen oder Rabattschlachten sind weiterhin ein No-Go. Auch gekaufte Lobeshymnen im Internet oder "freundliche" Bewertungen gegen einen kleinen Obolus gehören zu den absoluten roten Linien – und nicht zuletzt verbieten sich medizinische Lockangebote von selbst. Gmeiner rät stattdessen zu nachhaltiger, evidenzbasierter Patientenkommunikation. Neben der essentiellen Homepage empfiehlt er: regelmäßige Infos per Newsletter (die übrigens überraschend effektiv sind, selbst wenn sie altmodisch anmuten), kluge Öffentlichkeitsarbeit, gepflegte Einträge in Plattformen wie Jameda oder Doctolib, Social-Media-Präsenz, hilfreiche YouTube-Videos zur Vertrauensgewinnung – und für die Ambitionierten: eigene E-Books oder Bücher.
Wer neugierig geworden ist: Ein unverbindliches, kostenloses Beratungsgespräch kann der Start in ein authentischeres Praxismarketing sein – Kontaktaufnahme einfach via Telefon, Mail oder Calendly. Mehr Informationen finden sich auf https://www.top-praxismarketing.com sowie https://www.werbetherapeut.com. (Kontakt: Alois Gmeiner – Werbetherapeut, Tel.: +43 1 33 20 234, E-Mail: info@werbetherapeut.com)
Heutzutage müssen sich Ärzte und Zahnärzte nicht mehr vor jeder Form von Werbung fürchten – der Gesetzgeber hat die Regeln für medizinische Werbung in den letzten Jahren deutlich gelockert und damit mehr Spielraum für individuell zugeschnittene Patientenkommunikation geschaffen. Wichtig bleibt eine solide Trennlinie zwischen seriöser Information und irreführenden Aussagen: Täuschung, Versprechen von Wundern und aggressive Vergleiche mit Kollegen sind nach wie vor verboten. Stattdessen bauen erfolgreiche Praxen heute auf ein Mix von informativen Webseiten, Newslettern, Patientenportalen, Social-Media-Plattformen und – nicht zu unterschätzen – eigenem Experten-Content, beispielsweise auf YouTube oder in digitalen Broschüren.
Aktuelle Ergänzungen: Laut Recherchen auf taz.de und spiegel.de gibt es einen anhaltenden Diskurs über die Abwägung zwischen werblicher Freiheit und Patientenschutz: Kritisiert werden dabei vor allem manipulative Praktiken wie gefälschte Online-Bewertungen oder suggerierte Exklusivität von Therapien. Initiativen wie die "Patientenorientierte Kommunikation" sollen Ärztinnen und Ärzten helfen, Marketingkompetenz mit ethischer Verantwortung zu verbinden – z. B. durch Peer-Beratung oder Leitfäden, die Best Practices für digitale Medien vermitteln (Quelle: www.zeit.de). Hinzu kommt die zunehmende Bedeutung von Plattformen wie Jameda und Doctolib, über die Patienten nicht nur Praxen finden, sondern auch Einblicke in Erfahrungsberichte und Bewertungen anderer Nutzer bekommen (Quelle: www.sueddeutsche.de).