Die geplante Reise des AfD-Politikers Markus Frohnmaier nach Russland stößt auf entschiedenen Widerstand von Politikern der CDU und SPD. Sie befürchten, dass bei einer solchen Aktion nicht nur eine politische Nähe zu Russland demonstriert, sondern auch die Sicherheit Deutschlands aufs Spiel gesetzt wird, da es zum Abfluss von vertraulichen Informationen kommen könnte. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine steht die AfD verstärkt im Verdacht, als Wegbereiter russischer Einflussnahme in Deutschland und Europa zu agieren, was jüngste Enthüllungen über Desinformationskampagnen und mutmaßliche Geldströme zwischen Russland und europäischen Rechtsparteien untermauern. Frohnmaier gilt dabei laut mehreren Medienberichten als besonders exponiert, da bereits in der Vergangenheit Vorwürfe zu enger Abstimmung mit russischen Akteuren aufkamen; auch internationale Geheimdienste warnen vor solchen Beziehungen. Die Reise wird als symbolischer Akt gesehen, der die politische Isolierung der AfD in Deutschland weiter verstärken könnte. Zudem reagierte der Bundestag auf die Entwicklungen laut Medienangaben offenbar mit erhöhter Aufmerksamkeit auf mögliche Ausspähversuche und Desinformationsstrategien im politischen Raum.