Auf dem Parteitag der Grünen in Hannover mischte sich am Samstag Felix Banaszak unter die Redner und machte deutlich, dass 'echter' Klimaschutz nur gemeinsam mit sozialer Fairness funktionieren könne. In seinen Worten: Die gesellschaftlichen Gräben dürfen bei der ökologischen Wende nicht noch tiefer werden – sonst steht am Ende das Gegenteil von dem, was wir eigentlich erreichen wollen. Er räumte offen ein, dass die Krisen der letzten Jahre (Krieg, Pandemie, steigende Lebenshaltungskosten) viele Menschen verunsichert hätten und das Thema Klima in Teilen der Öffentlichkeit fahrlässig in den Hintergrund dränge. Zudem, so Banaszak, blockieren mächtige Lobbyisten aus dem fossilen Sektor noch immer wichtige Reformen – für ihn ein Grund, hier künftig härter durchzugreifen.
Was ihm besonders am Herzen liegt? Ein Klimaschutz, der nicht mit Zeigefinger und Scham daherkommt, sondern wirklich zum Mitmachen einlädt – und dafür braucht es finanzielle Anreize, etwa das von den Grünen geforderte 'Klimageld', das vor allem Menschen mit weniger Geld zugutekommt. Förderprogramme für Erneuerbare – Stichwort Wärmepumpen – sollen künftig ebenfalls sozial nach Bedürftigkeit gestaltet werden. Banaszak erinnerte daran, Mieter in den Städten nicht zu vergessen, die oft wenig Einfluss auf ihre eigene CO₂-Bilanz haben. Den Kurs der Regierung unter Friedrich Merz (CDU) kritisierte er scharf: Zu viel Festhalten am Alten, zu wenig Mut zur Veränderung.
Der Grünen-Vorsitzende Felix Banaszak hat auf dem Parteitag eine deutliche Verbindung zwischen sozialer Gerechtigkeit und ambitioniertem Klimaschutz gefordert. Er warnt davor, die Bevölkerung beim ökologischen Umbau zu verlieren, wenn soziale Belange auf der Strecke bleiben, und betont, wie wichtig gezielte Unterstützung für Menschen mit geringem Einkommen sei. Das Klimageld soll soziale Härten abfedern, und bestehende Förderprogramme werden gezielt nachgesteuert. Neuere Berichte zeigen, dass die Debatte um sozialen Klimaschutz in Deutschland an Fahrt aufnimmt, da viele Bürger praktische Lösungen statt Symbolpolitik erwarten. Auch andere Parteien kommen in ihren aktuellen Papieren zum Schluss, dass der Klimaschutz soziale Komponenten dringend braucht, um gesellschaftliche Akzeptanz zu sichern. Gleichzeitig wächst der Druck durch internationale Verpflichtungen – Deutschland muss Wege finden, beides zu verbinden, ohne das Vertrauen der Bevölkerung zu verspielen.