Bei Maybrit Illner: Schwarz-Rot unter Beobachtung – Wie umgehen mit der Abstiegsangst?

Die Luft wird dünn für Bundeskanzler Merz und sein Kabinett: Nach den Landtagswahlen bleibt keine Zeit für Ausflüchte. Die Regierung steht am Scheideweg – Reformen müssen umgesetzt, Milliarden eingespart und Angst vor dem sozialen Abstieg besänftigt werden. Wächst das Land oder bröckelt der Wohlstand? Am Donnerstag, 26. März 2026, diskutiert 'maybrit illner' im ZDF um 22:15 Uhr, wie Schwarz-Rot dieser Verantwortung begegnen will.

heute 15:23 Uhr | 4 mal gelesen

Noch klingt vieles, was die große Koalition versprochen hat, nach ferner Zukunftsmusik. Das Wahlvolk sehnt sich nach echten Verbesserungen – mehr Geld auf dem Konto, gesicherten Jobs, weniger Rente-Panik. Aber zwischen ambitionierten Plänen und fähigen Händen, die sie umsetzen, klafft eine Lücke. Wer zahlt am Ende für die notwendigen Reformen? Der politische Druck steigt, zumal CDU und SPD auch intern an Profil schrauben müssen: Die CDU sucht Souveränität, während die SPD – mal ehrlich – um ihr Überleben kämpft. Bringt es die Regierung dieses Mal, oder hagelt es am Ende wieder Vertrauensverlust? Als Gäste sitzen diesmal am Tisch: Carsten Linnemann (CDU), Anke Rehlinger (SPD), Wirtschaftsexperte Gabriel Felbermayr, Tübingens unkonventioneller OB Boris Palmer und Kristina Dunz (RND). Offen bleibt: Wer überzeugt, wer vermisst den Mut?

Im Mittelpunkt der Sendung steht die Unsicherheit vieler Menschen angesichts steigender Lebenshaltungskosten und einer gefühlt wackelnden sozialen Sicherheit. Die Gäste debattieren, ob die schwarz-rote Koalition die richtigen Impulse setzen kann, um einerseits das Wirtschaftswachstum zu fördern – andererseits aber auch den sozialen Ausgleich nicht aus dem Blick verliert. Besonders im Fokus sind dabei die Belastungen für Arbeitnehmer:innen und die Frage, ob große Reformpakete überhaupt noch gesellschaftlichen Rückhalt finden. Ergänzend zeigen aktuelle Recherchen, dass die Debatte um Wirtschaftswachstum und Sozialstaat ein Brandthema bleibt: Medien berichten fast täglich über steigende Armut, eine auseinanderdriftende Gesellschaft und Vertrauensverlust gegenüber der Politik. Zudem wird deutlich, dass viele Bürgerinnen und Bürger in steigenden Mieten, stagnierenden Löhnen und der Angst vor Altersarmut sehr konkrete Alltagsprobleme sehen. Laut neuesten Umfragen schwindet das Vertrauen in die Problemlösungskompetenz der Regierung, während Populismus und gesellschaftliche Spaltung weiter zunehmen.

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