Bürosnacks waren gestern, heute kläfft der Wandel
Das Summen von Rechnern, daneben das leise Stöbern einer Hundeschnauze: Kaum zu glauben, aber 80 % der Teilnehmenden empfinden Haustiere als wahren Stresskiller im Büro – sogar effektiver als so mancher Tischkicker. Die Sehnsucht nach Vierbeinerfreundlichkeit wächst, viele bewerten sie inzwischen sogar höher als früher begehrte Extras wie Firmenrabatte oder kostenloses Müsli.
Ein gutes Drittel der Arbeitnehmer:innen (38 %) würde ein Büro mit tierischer Gesellschaft anderen Benefits wie Mitarbeiterrabatten, Fahrradleasing oder Feierabendbier vorziehen. Auffällig: Rund 33 % wünschen sich Hunde im Büro sogar mehr als ausgedehnte Elternzeit-Regelungen oder private Zusatzversicherungen. Und die jüngeren Generationen haben da ihre eigene Agenda. Unter den 18- bis 24-Jährigen legen 49 % besonderen Wert darauf, den Hund (oder die Katze) mitbringen zu dürfen, für 41 % dieser Altersgruppe haben solche Regelungen sogar Vorrang vor Extra-Leistungen – ein ziemlich klarer Fingerzeig an Arbeitgeber im Wettstreit um Nachwuchs-Fachkräfte.
Wertschätzung oder Wohlfühlfaktor? – Haustierfreundlichkeit im Spannungsfeld
Wenn Chefs Haustieren die Bürotür öffnen, trifft das die momentane Arbeitsrealität – immer mehr Angestellte kehren aus dem Homeoffice zurück. 52 % der Befragten finden, dass eine hundefreundliche Politik die Rückkehr ins Büro begünstigt. Dabei sehen 34 % in klar kommunizierten Regelwerken zur Tiermitnahme ein Zeichen echter Wertschätzung. Problematisch bleibt jedoch die mangelnde Sichtbarkeit solcher Regelungen: Während zwei Drittel Transparenz wünschen, stolpern mehr als die Hälfte bei der Jobsuche über intransparente Infos. Selbst wenn Richtlinien bestehen, tauchen sie in Stellenanzeigen häufig nicht auf – Potenzial also für mehr Ehrlichkeit in der Kommunikation.
„Ein Büro, in dem Hunde willkommen sind, wirkt sich nicht nur positiv auf Stimmung und Betriebsklima aus – es wertet Unternehmen auch im Buhlen um Talente merklich auf“, sagt Tomasz Pawlowski, Geschäftsführer von Mars Pet Nutrition Deutschland. Dieser Überzeugung sind sie bei Mars nicht erst seit gestern – seit über 25 Jahren ist der Bürohund dort bereits Realität. Mit dem Aktionstag, den Mars gemeinsam mit Cesar und dem Deutschen Tierschutzbund am 11. Juni veranstaltet, wollen sie auch andere zum Umdenken bewegen.
Zur Methode
Die Online-Befragung wurde von Mars in Auftrag gegeben und von Censuswide umgesetzt. Zwischen Ende März und Mitte April 2026 wurden 1.000 Berufstätige ab 18 Jahren in Deutschland befragt, davon besaßen rund die Hälfte mindestens ein Haustier.
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Wer ist Mars? Mars in Deutschland zählt zur US-amerikanischen Mars, Incorporated und beschäftigt hierzulande 2.200 Mitarbeitende aus über 50 Ländern. Mit bekannten Marken wie PEDIGREE®, WHISKAS® und M&M'S® ist das Unternehmen fest im deutschen Alltag verankert. Nachhaltigkeit wird groß geschrieben: Mit milliardenschweren Investitionen will Mars bis 2050 klimaneutral agieren und produziert viele seiner tierischen sowie süßen Bestseller auch direkt in Deutschland. 2025 wurde Mars erneut als "kununu Top Company" ausgezeichnet. Mehr dazu auf www.mars.de.
Kontakt: Andre Büge, Mars Pet Nutrition, presse-petcare@mars.de, Tel. +49 151 4319 06 47
Haustierfreundliche Arbeitsplätze gewinnen in Deutschland immer mehr an Bedeutung, besonders bei jungen Arbeitnehmer:innen. Während Tischkicker und kostenlose Snacks früher als attraktive Benefits galten, verlangen nun fast 6 von 10 Beschäftigen nach der Möglichkeit, ihren Hund mit ins Büro zu bringen – ein Trend, der durch den Aktionstag „Kollege Hund“ von Mars und aktuelle Umfragen bestätigt wird. Unternehmen wie Mars setzen bereits seit Jahren auf dieses Konzept und möchten auch andere Firmen dazu bewegen, ihre Türen für tierische Kolleg:innen zu öffnen – gerade in Zeiten, in denen das Ringen um Fachkräfte und Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben immer stärker in den Fokus rückt. Neue Recherchen zeigen, dass die Debatte um das Bürohund-Konzept weiter Fahrt aufnimmt: Nach Angaben der Süddeutschen Zeitung diskutieren Personalverantwortliche zunehmend, wie haustierfreundliche Büros die Rückkehrstrategie ins Büro beflügeln und Stress im Arbeitsalltag lindern können. Analysen auf Zeit Online stellen zudem dar, dass Transparenz über haustierfreundliche Regelungen im Recruiting noch stark ausbaufähig ist. Die FAZ berichtet zusätzlich, dass besonders junge Talente in Stellenausschreibungen häufiger haustierbezogene Benefits einfordern – und dabei manchmal sogar klassische Vergütungsbestandteile zurückstellen.