Der Umzug des Bundespräsidenten und seines Amtsstabs, wegen umfassender Sanierungsarbeiten am Schloss Bellevue und den angrenzenden Gebäuden, wird durch den ungewöhnlich harten Winter in Berlin verzögert. Ursprünglich für das Frühjahr vorgesehen, wird die Übersiedlung nun erst frühestens Anfang des Sommers erfolgen, weil die Bauarbeiten stärker vom Wetter abhängig waren als gedacht. Verschiedene Medien wie die Süddeutsche Zeitung, Tagesschau und Der Spiegel berichten zudem davon, dass die zeitliche Verzögerung auch Auswirkungen auf die gesamte Logistik des Präsidentenstabes hat und sogar Diskussionen über die generelle Verlässlichkeit von Bauzeitenplänen im Bundesbetrieb nach sich zieht. Darüber hinaus thematisieren einige Publikationen den steigenden Druck auf Verwaltung und Bauunternehmen, die öffentlichen Erwartungen nach Pünktlichkeit und Effizienz zu erfüllen. Laut Recherchen ist auch der Mehraufwand an Sicherheits- und Kommunikationsinfrastruktur für den provisorischen Standort größer als geplant, was zu Unsicherheiten bei den Kosten und Zeitrahmen beiträgt.