Bundespräsident Steinmeiers Umzug verschiebt sich wegen Wetterkapriolen

Der ursprünglich für das Frühjahr geplante Auszug von Frank-Walter Steinmeier und seinem Team verzögert sich durch das launische Berliner Winterwetter. Vor der Sommerpause soll aber alles erledigt sein – zumindest hoffen das alle Beteiligten.

heute 15:51 Uhr | 5 mal gelesen

Manchmal ist es erstaunlich, wie wetterfühlig selbst höchste Ämter werden können: Eigentlich hätten Bundespräsident Steinmeier und das Präsidialamt schon längst ihr temporäres Zuhause in Berlin-Moabit beziehen sollen. Doch dieses Jahr hat der Winter den Hauptstadt-Baustellen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Laut Sprecherin des Präsidialamts rechnet man inzwischen erst mit einer Übergabe des Ausweichquartiers im Frühling – der eigentliche Umzug dürfte erst irgendwann vor Beginn der Sommerferien über die Bühne gehen. Die Bauarbeiten verzögern sich wegen der harschen Wetterbedingungen der vergangenen Wochen, die selbst erfahrene Bauleute haben ratlos gemacht. Statt eines Einzugs rund um Ostern steht nun, mit zusammengekniffenen Augen hoffend, der Juli im Kalender. Und wofür das Ganze? Schloss Bellevue, das Gebäude fürs Präsidialamt und außenrum das Grün werden einer dringend nötigen Sanierung unterzogen. Ganze fünf Jahre Bauzeit stehen im Raum – und schon jetzt merkt man, dass Pläne auf Papier ihre Tücken haben.

Der Umzug des Bundespräsidenten und seines Amtsstabs, wegen umfassender Sanierungsarbeiten am Schloss Bellevue und den angrenzenden Gebäuden, wird durch den ungewöhnlich harten Winter in Berlin verzögert. Ursprünglich für das Frühjahr vorgesehen, wird die Übersiedlung nun erst frühestens Anfang des Sommers erfolgen, weil die Bauarbeiten stärker vom Wetter abhängig waren als gedacht. Verschiedene Medien wie die Süddeutsche Zeitung, Tagesschau und Der Spiegel berichten zudem davon, dass die zeitliche Verzögerung auch Auswirkungen auf die gesamte Logistik des Präsidentenstabes hat und sogar Diskussionen über die generelle Verlässlichkeit von Bauzeitenplänen im Bundesbetrieb nach sich zieht. Darüber hinaus thematisieren einige Publikationen den steigenden Druck auf Verwaltung und Bauunternehmen, die öffentlichen Erwartungen nach Pünktlichkeit und Effizienz zu erfüllen. Laut Recherchen ist auch der Mehraufwand an Sicherheits- und Kommunikationsinfrastruktur für den provisorischen Standort größer als geplant, was zu Unsicherheiten bei den Kosten und Zeitrahmen beiträgt.

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