Wer in das Cosplay-Handwerk eintaucht, weiß, wie viel Akribie hinter den handgefertigten Kostümen steckt – viele Stunden, Blut, Schweiß und Stoffreste sammeln sich da an. Doch die beste Maske nutzt wenig, wenn die Kamera nicht auch die Geschichte der Figur einfängt. Oft scheitern Fotos daran, dass Licht, Pose, Umgebung oder die emotionale Haltung nicht Hand in Hand gehen. "Man sieht tolle Outfits – doch das Bild bleibt flach, wirkt irgendwie gestellt", beobachtet Madeleine Genßler, die als Kopf hinter MPixx immer auf der Suche nach dem besonderen Ausdruck ist. Sie meint: Die Idee hinter dem Shooting muss sitzen, damit die Figur aus dem Bild heraus in unsere Welt schaut.
Wie nähert man sich nun der Sache? Indem man nicht beim Kostüm stehen bleibt. Zuerst steht der Charakter: Wie denkt, fühlt, bewegt sich die Figur? Daraus formt sich der emotionale Kern des Bildes – ist es ein finsteres Sagenwesen, ein Held mit Haltung oder eine Figur im Zwiespalt? Über Gesten und Mimik entsteht dann eine Bildsprache – alles zielt darauf ab, die Aura der Figur auf das Foto zu bannen. Warum nicht mal Gegensätze ausprobieren oder mit einer völlig unerwarteten Pose brechen? Menschen sind ja selten so eindeutig, wie es auf Instagram manchmal scheint.
Dazu kommt der Kontext: Schreitet ein Krieger vielleicht besser durch einen moosigen Wald als über Asphalt? Und wie verhält sich das Licht im Kleid, in der Lederrüstung? Genßler betont – Licht ist mehr als Helligkeit. Es modelliert Stimmungen und kann sogar Farben ein Stück weit verfälschen. Wer sich eine Szene vorher durchdenkt, kann gezielt damit spielen, statt hinterher enttäuscht zu sein, dass das satte Blau plötzlich türkis schimmert.
Im nächsten Schritt braucht es Teamwork: Damit der Cosplayer vor der Linse Lockerheit zeigt und etwas von sich preisgibt, braucht es Vertrauen. Nicht jeder steht ständig professionell vor Kameras – manches Posieren fühlt sich anfangs einfach fremd an. Genßler setzt auf ruhige Kommunikation, oftmals entstehen die besten Bilder irgendwo zwischen dem "eigentlichen Plan" und einem lockeren Moment zwischendurch.
Nach dem Shooting? Da beginnt oft erst der magische Teil! Denn Nachbearbeitung ist mehr als Photoshop-Filter drüber klatschen. Hier kann man Akzente setzen – ein Hauch von Magie hinzufügen, funkelnde Effekte gestalten oder eben gerade nicht – je nachdem, wie es zum Charakter passt. Aber Genßler bleibt skeptisch: "Zu viel Technik kann einem Bild die Seele nehmen." Letztlich geht’s darum, die Leidenschaft hinter dem Cosplay sichtbar zu machen und einen Hauch der Figur für echte Fans zu erhalten.
Unterm Strich – es braucht mehr als ein perfekt sitzendes Kostüm. Erst die Verschmelzung von Idee, Inszenierung und empathischer Begleitung durch die Fotografin erzielt das, wonach die Szene so hungert: Fotos, die einen für einen kurzen Moment zweifeln lassen, ob der Charakter nicht doch gleich aus dem Bild hinaustritt.
Sie möchten Ihr Cosplay auf eine neue Ebene heben? Dann erwägen Sie einen Fototermin mit Madeleine Genßler von MPixx – vielleicht wird daraus ja mehr als nur ein Bild in der Galerie.
Cosplayer investieren enorm viel Energie in ihre Outfits, doch erst durch ein zielgerichtetes Fotokonzept kommen die Figuren wirklich zum Leuchten – das zeigt immer wieder die Arbeit von Madeleine Genßler bei MPixx. Zentrale Elemente wie Charakterstudie, Lichtsetzung, passende Locations und ein vertrauensvolles Miteinander beim Shooting sind für sie Schlüssel, um aus einem Standardfoto eine echte Szene zu kreieren, die dem Charakter gerecht wird. Nach dem Shooting erlaubt die Bildbearbeitung, kreative Effekte einzubauen oder bewusst dezent zu bleiben, wobei stets die Stimmung und Echtheit der Figur im Fokus stehen.
Aktuelle Recherchen aus seriösen Quellen zeigen, dass das Medium Cosplay immer stärker ins kulturelle Bewusstsein rückt. Auf Deutschlands größten Conventions finden professionelle Shootings zunehmend ihren Platz – viele Fotografen und Cosplayer berichten von wachsender Akzeptanz und Wertschätzung für kreativ inszenierte Aufnahmen. Gleichzeitig diskutiert die Szene lebhaft über den Balanceakt zwischen technischer Perfektion und körperlicher Selbstwahrnehmung, gerade im Hinblick auf Social Media, wo Authentizität und Selbstdarstellung häufig kollidieren.