Generation Z über Sex, Liebe und Tabus: Das ZDF wagt einen Dreiteiler

Was passiert, wenn sechs junge Menschen aufeinandertreffen und beim Thema Sex die Karten auf den Tisch legen? Die ZDF-Dokureihe "Young Sex – Wie liebt die Gen Z?" schickt eine kunterbunte Runde zwischen Tampons, Tinder und Tabus – direkt ins Herz der Diskussion. Ab dem 14. Februar 2026 läuft die dreiteilige Reportage zum Streamen, mit TV-Ausstrahlungsterminen bis März.

heute 11:05 Uhr | 1 mal gelesen

Sechs Menschen. Sechs Lebensentwürfe – und eine Hamburger Bar als Bühne: Im ZDF-Format "Young Sex – Wie liebt die Gen Z?" treffen Defne, Yaz, Nine, Emma, Jo und Nico aufeinander. Auf dem Papier klingt das vielleicht wie das Setting einer Castingshow, doch dieses Mal geht’s nicht ums Singen, sondern um Gefühle, Sex und Selbstbild. Da sitzen Polyamorie und Abstinenz am selben Tresen, Pralinenkasten-Mentalität trifft auf klassische Beziehungsideale. Drei Tag- und Nachtwechsel lang diskutieren sie – mal offen, manchmal mit Unsicherheiten und öfters, als man denkt, gegen gesellschaftliche Erwartungen an das 'glückliche Liebesleben'. Die Filme schaffen es, nicht nur den Protagonist:innen nahe zu kommen, sondern fordern das Publikum regelrecht heraus: Was ist eigentlich normal? Ist Polyamorie die neue Monogamie, oder nur eine Instagram-Fassade? Die Beiträge, die aus dem Leben der Mitwirkenden eingeflochten werden, bieten tiefe Einblicke – mit Raum für Lachen, Tränen und das berühmte unangenehme Schweigen. Wer noch nie ein Blind Date hatte oder in Liebesfragen planlos war, wird sich hier wiederfinden. Und dann bleibt die alte Frage: Gibt es den einen richtigen Weg zum Glück? Falls ja, haben ihn diese sechs vielleicht auch noch nicht ganz gefunden.

Die dreiteilige ZDF-Reportage „Young Sex – Wie liebt die Gen Z?“ verhandelt das breite Spektrum von Lebens- und Liebensvorstellungen der jungen Generation. Polyamorie trifft auf Enthaltsamkeit, jede Haltung darf raus, zum Diskutieren oder Scheitern. Das Format hebt sich ab: Statt vorgefertigter Wahrheiten begleitet es emotionale Prozesse, Unsicherheiten – und lotet, fast schon absichtlich, Grauzonen aus. Der gesellschaftliche Umgang mit Sexualität, Beziehungsformen und Scham hat sich längst verändert; soziale Medien befeuern offene Kommunikation, gleichzeitig wächst der Druck zur Selbstoptimierung. In aktuellen Debatten werden Themen wie Consent, sexuelle Gesundheit und das Finden der eigenen Identität immer sichtbarer – nicht nur in Talkshows, sondern auch in Familien, Schulen, auf Social Media. Studien und Berichte zeigen einen Trend zu individueller Freiheiten, aber auch eine Zunahme von Überforderung und Orientierungslosigkeit unter Jugendlichen. Interessanterweise kehren klassische Werte wie Verbindlichkeit und Sicherheit dennoch vereinzelt zurück, in neuen Gewändern. Zuletzt spiegeln sich kontroverse Diskurse über Dating, Einsamkeit und neue Beziehungskonzepte laut mehreren Pressestimmen auch in den letzten 48 Stunden in den Medien wider.

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