Wer schon einmal versucht hat, Flecken aus einem geliebten Sessel zu zaubern, ahnt, warum gewöhnliche Staubsauger schnell an ihre Grenzen stoßen. Waschsauger, die nach dem sogenannten Sprühextraktionsprinzip funktionieren, sprühen Wasser – manchmal versetzt mit Reiniger – gezielt in das Gewebe und saugen es mitsamt gelöstem Schmutz ab. Das klingt nicht nur vielversprechend, es kann auch in Haushalten mit kleinen Kindern, plüschigen Vierbeinern oder Allergikern eine echte Hilfe sein. Aber, und das ist kein kleines Aber: Nicht jedes Material spielt bei diesem Reinigungsballett mit. Besonders empfindliche Stoffe wie Seide oder Naturfasern nehmen einem das Nass viel übler als den Schmutz. Deshalb: Erst ein bisschen Wasser am Rand ausprobieren und die Hinweise auf dem Etikett nicht ignorieren – auch wenn’s nervt, es lohnt sich.
Kabel oder Akku? Hier ist die ewige Diskussion kaum zu vermeiden. Netzbetriebene Geräte liefern meist mehr Power, schränken aber auch die Bewegungsfreiheit ein. Akkumodelle sind bequem, stoßen jedoch bei stark verschmutzten Polstern oft an ihre Grenzen. Wer Wert auf saubere Luft legt, sollte auf ein vernünftiges Filtersystem achten. Zudem empfiehlt sich ein etwas konservatives Vorgehen: Lieber mehrmals absaugen als gleich durchweichen, denn auf nassen Polstern sitzt es sich schlecht. Und die Luftfeuchtigkeit? Ein unterschätzter Aspekt! Nach getaner Arbeit gilt: Auf dem Sofa dösen erst, wenn alles durchgetrocknet ist.
Wartung bleibt der ungeliebte, aber wichtige Part. Nach dem Einsatz alle Schläuche, Tank und Düsen säubern, sonst wird aus dem Saubermacher bald eine Geruchsschleuder. Ersatzteile? Idealerweise noch Jahre nach dem Kauf verfügbar. Wer also lange Freude haben möchte, wirft vor dem Kauf notfalls auch mal einen genauen Blick auf die Serviceangebote. TÜV-geprüfte Geräte erkennt man etwa am GS-Zeichen. Und obwohl Energiesparen nicht sexy klingt, besagt ein niedriger Verbrauch: weniger Nachkauf, weniger Kosten – das zahlt sich irgendwann echt aus.
Waschsauger reinigen Textilien tiefgehend, sind jedoch nicht für jedes Material geeignet. Beim Kauf sollte man auf geprüfte Sicherheit (zum Beispiel GS- oder TÜV-Siegel), einen ausreichenden Filter sowie einen moderaten Verbrauch achten. Geräte mit Akku sind flexibel, bleiben aber hinter der Saugleistung kabelgebundener Modelle zurück.
In aktuellen Artikeln wurde berichtet, dass die Nachfrage nach Haushaltsgeräten mit Hygiene- und Allergikerfokus im Zuge verstärkter Putzroutinen weiter steigt, insbesondere seit der Pandemie (siehe u.a. https://www.faz.net). Daneben legen immer mehr Hersteller Wert auf nachhaltige Reinigungslösungen und bieten mittlerweile Wasser- und Energieeffizienzlabels für ihre Geräte an (https://www.sueddeutsche.de). Ein dritter Trend betrifft smarte Bedienkonzepte, etwa per App kontrollierbare Reinigungszyklen und Nachhaltigkeits-Tipps direkt am Gerät (https://t3n.de). Insgesamt bleibt die Empfehlung: Bei Waschsaugern lohnt sich ein kritischer Blick auf Qualität, Ökobilanz und die Langzeitpflege sowohl der Textilien als auch des Geräts.