IT-TRANS 2026: Innovativer Schub für den öffentlichen Verkehr – Digitalisierung, KI und smarte Tickets im Fokus

Kaum noch drei Wochen – dann startet die diesjährige IT-TRANS in Karlsruhe, bei der sich zwischen dem 03. und 05. März 2026 alles um die digitale Transformation des Nahverkehrs dreht. Experten der öffentlichen Mobilität, Entscheidungsträger, Technikbegeisterte und Branchen-Größen kommen zur Fachmesse und dem parallel laufenden Kongress zusammen, um über die neuesten Projekte und Technologien rund um ÖPNV, KI und Ticketing zu sprechen. Auf dem Veranstaltungsgelände der Messe Karlsruhe steht Austausch, Inspiration und praxisnahe Innovation im Vordergrund.

heute 10:29 Uhr | 2 mal gelesen

Was mich an Konferenzen wie der IT-TRANS immer wieder fasziniert ist die Energie, die beim Aufeinandertreffen von Politik, Forschung und Wirtschaft entsteht. Über 60 Rednerinnen und Redner aus den unterschiedlichsten Ländern stecken die Köpfe in 33 Sessions zusammen, um Themen wie autonomes Fahren, Barrierefreiheit, Energiestrategien oder smarte Ticketmodelle zu beleuchten. Anna-Theresa Korbutt, als prominent gesetzte Keynote am Dienstagmorgen, gibt nicht nur einen Einblick in die neuesten Verkehrsprojekte aus Hamburg; sie macht auch ziemlich deutlich, dass echte Veränderung immer ein Spagat zwischen Vision und alltäglicher Praxis ist. Die Diskussionsrunden sind alles andere als fade Pflichtprogramme: Vertreter aus Ministerien, Stadtverwaltungen, Verkehrsunternehmen wie KVV und Forscher aus Karlsruhe und Hamburg nehmen kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht, wie Strategien am Ende wirklich auf der Straße oder dem Bahnsteig ankommen – und welche Rolle Nutzerfreundlichkeit, Skalierbarkeit oder gar KI-basierte Optimierung spielen könnten. Was auf dem Papier vielleicht trocken klingt, wird in den Messehallen beinahe zum Erlebnis. 175 Aussteller – man kommt kaum hinterher! – zeigen neue Infrastrukturlösungen, digitale Assistenzprodukte und smarte Ticketverfahren. Neugierig macht mich zum Beispiel ATRONs neuer Bordrechner, der so manches System updatet, oder INITs KI-unterstützte Tools, die ganz offen dem Fachkräftemangel begegnen. Und dann gibt es Trapeze mit einem cloudbasierten Betriebsleitsystem: Für viele Betriebe klingt das nicht nur modern, sondern auch wie eine Art Lebensversicherung für die nächsten Jahrzehnte. IVU zeigt sich aufgeschlossen gegenüber kleineren Verkehrsbetrieben: Webtools für Planung und ein flexibles, kontobasiertes Ticketing, das klingt erstmal unscheinbar – könnte aber Alltag und Eintritt in den Nahverkehr ziemlich auf den Kopf stellen. Die Verkehrsbetriebe Karlsruhe setzen bei ihrem regiomove Angebot stark auf Integration und zentrale Plattformen – im Kern wohl der Versuch, die Mobilität der Region so zusammenzuführen, dass wirklich alle ohne Hürden dabei sein können. Rundherum: Messestände, Demos, Anfassen, Fragen – alles darauf ausgerichtet, nicht nur zu erklären, sondern zu zeigen und auszuprobieren, wohin es in Sachen Mobilität konkret gehen könnte. Details zu Öffnungszeiten und Tickets sind online abrufbar. Persönlicher Tipp: Wer Technik prüfend in die Hand nehmen, sich mit anderen austauschen oder anregende Diskussionen erleben will, sollte sich ein bisschen Zeit auf der IT-TRANS nehmen.

Die IT-TRANS 2026 in Karlsruhe positioniert sich als internationale Leitmesse für digitale Innovation im öffentlichen Verkehr und legt ihren Schwerpunkt auf Themen wie Mobility-as-a-Service, intelligente Ticketing-Systeme und den Einsatz künstlicher Intelligenz in Nahverkehrslösungen. Mehr als 175 Aussteller präsentieren praxisnahe Tools und Technologien, die von cloudbasierten Betriebsleitsystemen bis zu barrierefreien Mobilitätsassistenzen reichen. Die Konferenz vereint über 60 Branchenexpert:innen und vermittelt einen praxisnahen Einblick in globale Trends, Herausforderungen und Best Practices – mit besonderem Fokus auf Nutzerfreundlichkeit, Skalierbarkeit und die nachhaltige Entwicklung urbaner Mobilität. Erweiterte Recherche: Die Diskussion um Digitalisierung und Nachhaltigkeit im ÖPNV wird derzeit auch in der Fachpresse intensiv geführt. Laut "t3n" etwa bleibt KI ein entscheidender Innovationsmotor, nicht nur im Nahverkehr, sondern auch im Gütertransport: Dort könnten in Zukunft Datenanalysen, Flottenmanagement und vorausschauende Wartung durch KI-Technik maßgeblich effizienter werden (Quelle: www.t3n.de). Die "Süddeutsche Zeitung" hebt hervor, wie wichtig es ist, auch Brücken von der Technik zu echten Nutzererfahrungen zu bauen – sprich, ohne soziale und strukturelle Aspekte zu vernachlässigen (Quelle: www.sueddeutsche.de). Zuletzt sieht "Der Spiegel" in der Digitalisierung des Verkehrssektors die vielleicht wichtigste Stellschraube, um den CO2-Ausstoß im urbanen Raum signifikant zu senken – woraus sich politische wie gesellschaftliche Verantwortung ableiten lässt (Quelle: www.spiegel.de).

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