Deutschland am Scheideweg? Ängste, Wirtschaftssorgen & Zuwanderung bei Maybrit Illner
In Deutschland brodelt es: Die Angst vor dem wirtschaftlichen Absturz, Integrationsproblemen und einem gespaltenen Land ist allgegenwärtig. Trotz vielfältiger Versuche der Bundesregierung bleibt das allgemeine Gefühl der Unsicherheit bestehen. In der aktuellen Ausgabe von "maybrit illner" (Donnerstag, 20. November 2025, 22:15 Uhr, ZDF) wird aus vielen Blickwinkeln diskutiert: Wie tief sitzen die Sorgen, und gibt's einen Ausweg nach vorne?
19.11.25 16:42 Uhr | 94 mal gelesen
Deutschland wirkt zurzeit wie ein Land auf dünnem Eis: Die Debatte über Abstieg, wacklige Wirtschaft und die alltäglichen Sorgen der Menschen zieht sich durch alle Schichten. Bei Maybrit Illner wird das Thema "Stadt, Land, Angst – steigt Deutschland ab?" gründlich beleuchtet. Frau Illner begrüßt Gäste aus unterschiedlichsten Bereichen: Michael Kretschmer (CDU), bekannt für seine oft bodenständigen Einwürfe aus Sachsen, und Felix Banaszak, Co-Vorsitzender der Grünen und manchmal unbequem in seinen Thesen. Mit dabei sind außerdem die Juristin und Sachbuchautorin Elisa Hoven, die engagierte Landrätin Tanja Schweiger (Freie Wähler) aus Regensburg sowie der Journalist Michael Bröcker, dessen kritischer Blick aufs aktuelle Geschehen oft neue Denkanstöße gibt. Diskutiert werden große Fragen: Sind unsere Abstiegsängste real oder übertrieben? Was kann Politik tun, fernab von bloßen Verwaltungsakten, um Menschen wieder Mut zu machen? Auch der Spagat zwischen wirtschaftlicher Notwendigkeit und sozialen Herausforderungen durch Zuwanderung erklingt im Gesprächston – mal optimistisch, mal sorgenvoll. Wer journalistische Fakten mag, findet Details im ZDF-Portal. Übrigens: Für Barrierefreiheit ist gesorgt – Untertitel und Gebärdensprache werden angeboten. Fragen? Ansprechpartner in Mainz und die üblichen Pressekontakte sind schnell erreichbar.
Im Kern fragt die Sendung, wie Deutschland angesichts wirtschaftlicher Flaute und gesellschaftlicher Verunsicherung zu neuer Stabilität finden kann. Die Diskussion nimmt dabei nicht einfach bekannte Positionen ein, sondern sucht nach Nuancen: Politiker, Wissenschaft und Medien suchen gemeinsam nach Lösungswegen – oder zeigen, wo diese fehlen. Interessant: In den letzten Tagen mehren sich in unterschiedlichen Medien Berichte über die sinkende Wirtschaftsleistung, steigende Inflation sowie das Spannungsverhältnis zwischen notwendigen Arbeitskräften und Ängsten vor zu viel Zuwanderung. Nach Angaben der Bundesbank trübt sich der Konjunkturausblick weiterhin ein, mehrere Unternehmen kämpfen mit gestiegenen Energie- und Rohstoffpreisen (vgl. Handelsblatt, FAZ, Zeit). Auch in den sozialen Medien scheint die Frustration zu wachsen, was sich in Diskussionen über vermeintlichen Politikversagen und Vertrauensverlust zeigt. Zudem fokussieren sich zahlreiche tagesaktuelle Kommentare auf die Spaltung zwischen Stadt- und Landbevölkerung sowie auf die schleppende Digitalisierung, die vielerorts Modernisierungsdruck erzeugt.