DFB-Präsident: Vorsicht vor Schnellschüssen in WM-Debatten

Bernd Neuendorf, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, betont kurz vor Beginn der Fußball-WM in Nordamerika, dass der Verband politische Debatten rund um das Turnier mit Bedacht und Zurückhaltung führen will.

heute 13:30 Uhr | 3 mal gelesen

Mit einem ziemlich offenen Beitrag im 'Redaktionsnetzwerk Deutschland' stellt Bernd Neuendorf klar, dass hektische Reflexe auf jede politische Schlagzeile dem DFB selten guttun. Fußball und Tagespolitik, das klingt nach Zündstoff – zumal im Jahr 2026. Trotzdem: Die Grundüberzeugungen des Verbands, so Neuendorf, sind unverhandelbar. Der DFB stehe für Demokratie, Offenheit, Chancengleichheit. Wo Ausgrenzung, Hass oder Antisemitismus aufblitzen, da will man selbstbewusst Kontra geben. Trotzdem – und das klingt fast wie ein Balanceakt: Fußball bleibt im Zentrum; Politik ist kein Selbstzweck auf dem Spielfeld. Oder, wie Neuendorf anmerkt, laufen Gespräche mit Behörden und dem Auswärtigen Amt, um mögliche Probleme rund um die Austragung vor Ort nicht zu übersehen. Ein bisschen Luft zwischen Sport und tagesaktueller Politik brauche es aber. Und manchmal, das gibt er zu, ist Konzentration aufs Kerngeschäft – den Fußball selbst – schlicht sinnvoller, als jedes politische Gewitter einzufangen. Manche würden sagen: Gesunder Pragmatismus, andere vielleicht zu wenig Haltung.

DFB-Präsident Bernd Neuendorf hebt die Bedeutung einer ausgewogenen Reaktion auf politische Kontroversen bei der kommenden Fußball-WM hervor. Zusätzlich betont der DFB eine enge Zusammenarbeit mit politischen Institutionen, insbesondere im Bereich Menschenrechte und Sicherheit, vor dem Hintergrund internationaler Debatten über Ausrichterländer und Gesetze. Darüber hinaus gab es zuletzt auch Bekenntnisse zur Diversität im Fußball, wobei der DFB verspricht, Diskriminierung auf allen Ebenen stärker zu bekämpfen. Neuere Artikel heben hervor, dass der DFB derzeit an einem gezielten Maßnahmenpaket arbeitet, um die Position Deutschlands als Wertegemeinschaft im Fußball international sichtbarer zu machen.

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