WDR-Chefin Dr. Katrin Vernau bringt es auf den Punkt: Deepfakes entfalten eine enorme Sprengkraft, sie sind nicht nur verstörend, sondern auch hochmanipulativ. In der neuen Doku rückt Eckart von Hirschhausen genau dieses Thema ins Rampenlicht und lotet aus, wie gravierend falsche Bilder und Lügen menschliches Leben beeinträchtigen können – und warum wir dringend mehr Durchblick brauchen. Die 45 Minuten, die der Film dauert, genügen kaum, um das globale Betrugsnetz zu entwirren: Hinterrücks nehmen Hacker und Trickbetrüger Menschen für billige Pillen und schnelle Lösungen aus – mit Hilfe täuschend echter KI-Clips, sogar Hirschhausens eigene Stimme und Mimik werden geklaut. "KI lässt die Grenze zwischen Wahrheit und Täuschung verfließen. Mein Gesicht, meine Stimme – das gehört zu mir. Aber im Netz? Offenbar für alle greifbar!" so von Hirschhausen. Er folgt den digitalen Fährten von Deutschland durch Europa bis nach Südamerika, immer im Gespräch mit anderen Betroffenen wie Moderator Ingo Zamperoni oder dem Ernährungsexperten Matthias Riedl. Produziert wurde das Ganze von Bilderfest GmbH für den WDR (Redaktion: Markus Schall, Regie: Kristin Siebert). Mehr Infos: https://presse.wdr.de/plounge/wdr/programm/2026/04/20260401_hirschhausen_deepfake_mafia.html. Fragen? Kontakt beim WDR: kommunikation@wdr.de.
Die Doku "Hirschhausen und die Deepfake-Mafia" zeigt, wie Hacker und Betrüger im Netz Prominenten-Identität und Glaubwürdigkeit rauben, um Verbraucher mit vermeintlichen Medikamentsensationen zu ködern. Mit einer Mischung aus investigativem Spürsinn und persönlichem Engagement folgt von Hirschhausen den Spuren gefälschter Inhalte quer über den Globus und beleuchtet, wie schwer es wird, im Internetzeitalter Falsches von Wahrem zu unterscheiden. Der Film verdeutlicht eindringlich, wie schnell das digitale Vertrauen und demokratische Werte bröckeln können – und warum Medienbildung wichtiger ist denn je. Ergänzt: Laut einer SZ-Analyse nehmen Deepfake-Angriffe weltweit zu, vor allem im Vorfeld von Wahlen oder gegen bekannte Persönlichkeiten (https://www.sueddeutsche.de). Die ARD berichtete jüngst, dass Deepfakes oft gezielt eingesetzt werden, um politische Prozesse auszubremsen oder Desinformation zu verbreiten (https://www.tagesschau.de). Zusätzlich warnt eine aktuelle taz-Recherche, dass Plattformen meist viel zu zögerlich auf Deepfake-Meldungen reagieren – was Betrügern Tür und Tor öffnet (https://taz.de).