Endlich am Ziel: Der neue Leipziger Stadthafen öffnet nach jahrzehntelangem Warten

Leipzig – Nach mehr als zwei Jahrzehnten des Erwartens, Planens und Bauens wurde am 5. Juni 2026 der frische Stadthafen an der Schreberstraße ins Leben gerufen. Rund 15.000 Quadratmeter umfasst das Gelände, darunter ein 4.000 Quadratmeter großes Hafenbecken, das allerlei Paddelboot-Liebhaber anlockt. Kanu- und Drachenbootverleih, entspannte Rundfahrten sowie die beiden Gastro-Perlen DOCK 20 und Weincafé Blüthner versprechen ein unverwechselbares Hafenerlebnis mitten in Leipzigs grüner Wasserlandschaft.

heute 15:02 Uhr | 4 mal gelesen

Was lange währt, wird tatsächlich nicht immer schlecht – dieses alte Sprichwort scheint für den Stadthafen Leipzig zu passen. Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer ließ es sich jedenfalls nicht nehmen, seiner Begeisterung freien Lauf zu lassen: „Mit dem neuen Hafen bekommen Leipzig und das Neuseenland ein echtes Aushängeschild – ein Projekt, das noch weit über Sachsen hinaus Beachtung finden wird.“ Ehrlich gesagt, war ich etwas skeptisch, ob so ein Hafen mitten in der Stadt mehr als nur eine hübsche Kulisse sein könnte. Jetzt nach der Eröffnung sieht das ganz anders aus. Das Angebot ist alles andere als dünn: Von Kanutouren, Drachenboot-Verleih, geführten Motorbootfahrten bis zu fancy Events – die Liste scheint fast endlos.

Gerade der kulinarische Aspekt ist reizvoll. Das DOCK 20 bietet morgens Self-Service, abends dann À-la-Carte-Küche mit Hafen-Panoramablick. Das angeschlossene Eventloft mit Balkon wirkt fast wie ein versteckter Luxus, geeignet für Feiern und Konzerte, die vielleicht mal legendär werden. Und das Weincafé, mit seiner Geschichte in der prunkvollen Blüthner-Villa, klingt nach einem perfekten Zwischenstopp nach einer anstrengenden Paddelrunde. Unter der Woche öffnen sich die Türen erst am Nachmittag, am Wochenende lädt das Café schon morgens zu Wein und Kuchen am Hafen ein – irgendwie klingt das nach einer gelungenen Mischung aus urbanem Leben und entspannter Lässigkeit.

Was mich überrascht: Boote im Hafen müssen elektrisch betrieben sein – ganz schön fortschrittlich. Insgesamt 49 Liegeplätze stehen bereit, neun davon für größere Schiffe und der Rest für kleinere Boote, die Familien oder Hobbykapitäne ausprobieren können. Ökologisch soll alles möglichst rund laufen. Die Architektur setzt auf Holz-Hybrid-Bauweise und spielt bewusst mit klassisch-maritimem Design, wie S&P-Prokurist Wolfram Mohr betont. Ob das wirklich harmoniert – architektonisch und ökologisch – müsste man sich einmal mit eigenen Augen anschauen.

In den kommenden Monaten soll am Hafen so Einiges los sein: vom ersten Hafenfest mit Streetfood-Meile über das Wein- und Herbstfest bis zum winterlichen Weihnachtsmarkt – sie geben sich sichtbar Mühe, dem Ort einen festen Platz im Leipziger Kulturleben zu sichern. Wer den Stadthafen erleben will, kann sogar ein spezielles Übernachtungs- und Erlebnispaket bei LTM buchen, inklusive Motorboot- oder Paddeltour auf Leipzigs Wasserwegen. Witzig: Die Bootsausleihe ab Hafen ist inzwischen zur ersten Adresse für das Abenteuer auf Elster und Karl-Heine-Kanal avanciert. Vielleicht sollte man das mal ausprobieren, wenn der Alltag zu grau wird – zumindest fühlt sich das an wie Urlaub fünf Minuten von der City.

Nach über 22 Jahren wurde der Leipziger Stadthafen endlich eröffnet und bietet seitdem zahlreiche wassertouristische und gastronomische Highlights im Zentrum der Stadt. Das Areal glänzt mit nachhaltiger Holz-Hybrid-Architektur, Elektroboot-Liegeplätzen und einer Mischung aus modernem Lifestyle und regionaler Geschichte, insbesondere durch das Weincafé in der Blüthner-Villa. Das vielseitige Event-Programm und die Verbindung von urbaner Lebensart mit Natur und Wasser machen den Stadthafen zu einem viel beachteten, neuen Herzstück in der Leipziger Freizeit- und Kulturszene. Über den eigentlichen Baufortschritt hinaus berichtet beispielsweise die Süddeutsche Zeitung (https://www.sueddeutsche.de), dass nachhaltiges Bauen und clevere Flächenumwidmung im Trend liegen, wobei neue Stadtteile und Gewerbegebiete zunehmend auf multifunktionale Räume und Wasserzugang setzen. Die Leipziger Volkszeitung hebt aktuell hervor, wie die maritime Atmosphäre und neue Freizeitmöglichkeiten die Stadtgesellschaft wesentlich beleben und gerade in den Sommermonaten zum sozialen Treffpunkt für unterschiedliche Gruppen werden. Abschließend berichtet die FAZ (https://www.faz.net), dass auch wirtschaftliche Effekte wie Tourismussteigerung, lokale Arbeitsplätze und neue kulturelle Angebote für Leipzig und die Region klar spürbar sind und damit ein nachhaltiger Schub für die urbane Entwicklung stattfindet.

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