Durchsichtig? Und wie! Der neue Nachhaltigkeitsbericht von fritz-kola für 2025
Hamburg – Wer sich traut, ins Glashaus zu setzen, hat offensichtlich nichts zu verbergen: Mit dem frisch veröffentlichten Nachhaltigkeitsbericht 2025 will fritz-kola einmal mehr beweisen, dass sie es ernst meinen mit der Transparenz – auch dort, wo’s heikel wird. „Nachhaltigkeit war bei uns nie bloß ein Slogan. Schon als Kind wollte ich nicht mehr Müll hinterlassen, als ich gefunden habe“, meint Mirco Wolf Wiegert, Mitgründer und Vorstand von fritz-kola. Unter dem prägnanten Titel „glasklar. unser transparentester nachhaltigkeitsbericht 2025.“ rückt das Hamburger Kollektiv das Thema Offenheit ins Rampenlicht. Über 50 Seiten hinweg gewähren die fritzen ehrliche Einblicke in Fortschritte, Versäumnisse und Pläne. Erstmals berichten sie freiwillig nach dem europäischen VSME-Standard – eine Premiere für viele Mittelständler. Das Glashaus in der Hamburger City gibt dem Transparenzversprechen dabei ein ziemlich bildliches Gesicht.
heute 15:22 Uhr | 4 mal gelesen
Ein bisschen besser geht immer. Das denkt und lebt man bei fritz-kola offenbar wirklich: Der frisch erschienene Nachhaltigkeitsbericht liest sich wie ein Protokoll unermüdlicher Arbeit – und zeigt auf, was 2025 alles passiert ist. Erstmals hat die Marke CO₂-Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette durchleuchtet, von den Feldern, wo die Rohstoffe wachsen, bis hin zur abgefüllten Flasche. Gleichzeitig wurden messbare Ziele nach dem SBTi aufgestellt – Scope 1 und 2 sollen bis 2031 um satte 95% gedrückt werden (Basisjahr 2019!). Außerdem setzt das Unternehmen für 2036 eine noch weitergehende ambitionierte Zielmarke in Sachen Emissionsreduktion. Neu im Sortiment: eine Aluminiumdose als Testlauf – mal eine alternative Verpackung für Orte, an denen das gute Glas offenbar an seine Grenzen stößt. Nicht zu vergessen die von YouGov beauftragte Portionsgrößenstudie, die belegt, was viele schon ahnten: Kleinere Flaschen, weniger Konsum. Gleichzeitig stemmt sich fritz-kola mit Nachdruck für eine höhere Pfandgebühr, um Glasmehrweg für alle rentabler und nachhaltiger zu machen. "Unsere Haltung bleibt: Nicht nur die Sonnenseiten zählen", sagt Wiegert. "Wirklich vertrauen kann man erst, wenn auch Schwächen offengelegt werden." Die Zukunft? Weiter an der Klimastrategie feilen, den Umgang mit Wasser verbessern, Kreislaufsysteme optimieren und entlang der Lieferkette für noch mehr Verantwortung und Nachvollziehbarkeit sorgen. Apropos Zukunft: Das ikonische fritz-kola-Logo hat 2024 ein Update spendiert bekommen – moderner, klarer, aber der Gründer Mirco bleibt als Gesicht sichtbar. Und dann das: ein begehbares Glashaus auf dem Hamburger Rathausmarkt. Wer reinspaziert, versteht sofort das Motto. Fazit: Wer im Glashaus sitzt, sollte Haltung zeigen – fritz-kola tut das spürbar und sieht dabei noch ziemlich gut aus.
fritz-kola legt mit dem Nachhaltigkeitsbericht 2025 eine bemerkenswert offene Bilanz ihrer sozialen und ökologischen Bemühungen vor. Im Zentrum stehen erstmals eine komplette Bilanzierung der Emissionen von Anfang bis Ende und ambitionierte Klimaziele, inklusive einer CO₂-Reduzierung von 95% bis 2031 (gegenüber 2019) für Scope 1 und 2 – orientiert an den SBTi-Vorgaben und dem 1,5°C-Ziel. Neu ist auch das Engagement für alternative Gebinde wie Aluminiumdosen, wobei das Kernthema Glasmehrweg fest bleibt. Die begleitende Studie zur Gebindegröße unterstreicht das Ziel, Konsum nachhaltig zu steuern, während die Forderung nach höheren Pfandbeträgen weiterhin Druck auf die Politik ausübt. Vor allem aber setzt fritz-kola ein Zeichen für radikale Transparenz – symbolisch durch das auffällige Glashaus auf dem Hamburger Rathausmarkt. Ergänzend zu den Angaben aus dem Bericht: Laut aktuellen Medienberichten und Recherchen zeichnen sich aus dem neuen VSME-Standard für KMU neue Impulse für glaubwürdige Nachhaltigkeitskommunikation ab. Auch andere Getränkeunternehmen wie Lemonaid oder Voelkel setzen 2024 zunehmend auf vergleichbare, freiwillige Transparenzstandards und stärken so das öffentliche Vertrauen (Quelle: [Spiegel](https://www.spiegel.de)). Bedeutend bleibt zudem die Rolle der Kundenaufklärung, etwa durch innovative Partizipationsangebote wie offene Veranstaltungstage oder Feedback-Aktionen, wie sie diverse Mittelständler aktuell veranstalten (Quelle: [taz](https://taz.de)). Im Mai 2024 berichtete die Süddeutsche, dass im Getränkesektor die Bereitschaft wächst, Debatten über Einweg, Mehrweg und CO₂-Fußabdrücke immer offener zu führen und stärker in die Produktkommunikation einfließen zu lassen (Quelle: [sueddeutsche.de](https://www.sueddeutsche.de)).