Wenn es um Energie geht, stehen viele Unternehmen mit dem Rücken zur Wand: Die Rechnung steigt, der Aufwand wird größer und die Luft zum Atmen enger. Die coneva GmbH, nicht nur Energieversorger, sondern auch Tüftler in Sachen Energiemanagement, zeigt auf der Intersolar 2026 zwei innovative Lösungen, die sich wie ein Werkzeugkasten an die Herausforderungen von Produktions- und Lagerhallen, aber auch an die Bedürfnisse von Solaranlagenbesitzern anschmiegen. Hinter den etwas sperrigen Namen stecken neue Facetten: Der Klassiker coneva Flex bekommt ein Update für cleverere Stromeinspeisung und bessere Flexvermarktung, während Solar Spot als herstellerübergreifende Direktvermarktungslösung den Markt aufmischt. Ganz ehrlich, Strom war selten so kompliziert – und so voller Chancen.
Nach wie vor beißen sich Gewerbe- und Industriefirmen an den hohen Strompreisen die Zähne aus. Und die Logistiker? Sie elektrifizieren ihre Fahrzeugflotten, stoßen aber schnell an die engen Grenzen der Netzanschlüsse. Obendrein bringen PV-Anlagen, die nicht optimal eingestellt sind, Verluste: Nicht nur bei Null-Euro-Preisen, sondern auch, wenn die gute alte Einspeisevergütung ausläuft und neue Modelle hermüssen. Klar ist: Viel Potenzial liegt brach, weil Flexibilität technisch vorhanden, aber wirtschaftlich kaum genutzt wird. Coneva will genau diese Kluft schließen – damit nicht nur einzelne Unternehmen profitieren, sondern auch das Energiesystem insgesamt.
Das Zauberwort („na ja, viel mehr als Buzzword!“) ist Einspeiseoptimierung. Während viele Anlagenstrom einfach tagsüber, teils sogar bei negativen Preisen, ins Netz schicken, setzt coneva Flex jetzt gezielt auf Speichern, wenn es sich lohnt – und erst dann auf Einspeisen, wenn die Preise passen. So reduziert man Erlösverluste durch Abregelung und macht sogar noch zusätzliches Geld am Energiemarkt (Stichwort: kontinuierliches Day-Ahead- und Intraday-Trading). Genial, weil man damit alte Netzanschlüsse cleverer auslastet und bestehende Anlagen mehr abwerfen können – alles ohne dicke Investitionen vorneweg.
Außerdem macht der Ansatz Speichersysteme zu Alleskönnern. Früher stand der Batteriespeicher allein auf weiter Flur und half nur beim Eigenverbrauch – jetzt sind Parallelnutzungen angesagt: PV-Strom selbst nutzen, Lastspitzen kappen, Netzzugang optimieren und immer dann Strom beziehen, wenn’s am wenigsten kostet. Und neu: freie Kapazität selbständig am Markt anbieten. Klingt komplex, zahlt sich aber tatsächlich aus, weil die Amortisationszeit für Speicher rapide sinkt – bis zu 35 Prozent Kosten lassen sich drücken, heißt es. Wer also bislang keinen Speicher hatte, bekommt neue Argumente, einzusteigen.
Ein weiterer Punkt, der ins Auge springt: Logistikbetriebe mit elektrischen Flotten können Ladeinfrastruktur, Stromspeicherung und PV endlich als Gesamtlösung denken. Die Steuerung umfasst das ganze Depot; Lastspitzen beim gleichzeitigen Laden werden abgefedert, und der Strombezug passt sich minutengenau den Preisen an. Das kommt nicht von ungefähr: Coneva testet das gerade mit im Projekt „Truck Charging 2.0“, also mitten aus der Praxis heraus.
Abseits davon gibt’s mit coneva Solar Spot eine flexible Direktvermarktung für PV-Anlagen: Wer nicht mehr den starren Einspeisetarif möchte, sondern lieber aktiv am Spotmarkt mitspielen will, kann das softwaregestützt erledigen lassen – mit vielen gängigen Reglern kompatibel.
Letzten Endes bleibt vor allem der Gedanke hängen: Strom ist längst kein banaler Fixpreis mehr. Wer die technischen Hebel beherrscht, kann mit Flexibilität nicht nur Kosten vermeiden, sondern sogar zusätzliche Einnahmen generieren – und leistet ganz nebenbei einen Beitrag zur großen Energiewende. Das merkt auch die Branche: Coneva ist Finalist beim smarter E AWARD 2026.
Kontakt gibt es direkt bei coneva in München. Wirklich spannend, wie viele Baustellen sich mit ein paar guten Ideen zeitgleich entschärfen lassen.
coneva frischt auf der Intersolar 2026 ihr Angebot für gewerbliche Energieoptimierung auf und präsentiert neue Modelle für das Management von PV-Anlagen und Speichern. Im Zentrum steht eine intelligente Steuerung, die mit Marktdaten und Speichertechnologie die Kosten für Unternehmen senkt und neue Erlöse generiert. Stichwort: Flexibilitätsvermarktung – ein System, das mehr bietet als nur Eigenverbrauch und Peak Shaving, sondern gezielt auch am Strommarkt mitspielt.
Aktuelle Entwicklungen zeigen, dass Unternehmen in ganz Europa nach Wegen suchen, ihre Energieversorgung resilienter und nachhaltiger zu gestalten. Die Kombination aus Lastmanagement, dynamischer Vermarktung und herstellerunabhängiger Steuerung adressiert realwirtschaftliche Bedürfnisse, von der Verbesserung der Netzstabilität bis zur schnellen Amortisation von Speichern.
Ergänzend schlägt coneva mit Solar Spot die Brücke zur flexiblen Direktvermarktung und eröffnet auch Bestandsanlagen im Auslaufen der EEG-Vergütung einen wirtschaftlichen Weg in die Zukunft. Im Gesamtbild ergeben sich so neue Chancen für die Energiewende, insbesondere vor dem Hintergrund stark schwankender Großhandelspreise und des anhaltenden Booms bei elektrifizierten Lkw-Flotten.