ePass erleichtert Zugang zur elektronischen Patientenakte – Digital und unkompliziert

Endlich ein Schritt Richtung digitale Zukunft: Mit ePass wird der Zugang zur elektronischen Patientenakte (ePA) kinderleicht. Ohne nervige PIN, ohne den Weg zur Geschäftsstelle – einfach per Smartphone und Ausweis einloggen. BITMARCK macht das Verfahren für den Großteil der Versicherten verfügbar, entwickelt wurde ePass von der Firma Nect.

heute 11:55 Uhr | 3 mal gelesen

Andreas Strausfeld, BITMARCK-Chef, im O-Ton: „Die ePA sollte für alle die Schaltzentrale sein, um auf persönliche Gesundheitsinfos zuzugreifen. Leider war der Zugang bisher vielen zu holprig. Mit ePass schaffen wir es, das Ganze erstmalig komplett digital zu regeln. Natürlich reicht ein niederschwelliger Zugang alleine nicht aus – die ePA muss auch präsenter gemacht werden, und dafür ist das Gesundheitsministerium gefragt: Die Leute brauchen Aufklärung, sonst nutzen sie die Vorteile gar nicht.“

PIN und Warteschlangen adé

Bisher musste man für die Anmeldung zur ePA eine eGK oder eine Ausweis-PIN parat haben – oder sich auf den eher lästigen Weg zur Krankenkasse, manchmal sogar zur Post, machen. Nun genügt ein moderner Perso oder Reisepass mit NFC-Symbol – diese Funktion gibt es bei Personalausweisen seit 2021, bei deutschen Reisepässen schon seit 2005. Sogar Reisepässe anderer Länder funktionieren, Hauptsache, sie haben das richtige Chip-Symbol. Mit dem identischen Verfahren kann man sich übrigens auch für Online-Krankenkassenportale anmelden – nicht nur für die ePA.

Ablauf in zwei Etappen

Zuerst hält man das NFC-taugliche Handy an den Ausweis und lässt die Chip-Daten auslesen. Anschließend folgt ein Selfie-Video und ein Foto des Ausweises; die biometrischen Angaben werden direkt mit den Chip-Infos verglichen. Anders als das oft kritisierte Video-Ident-Verfahren läuft hier alles auf Basis offizieller Ausweisdaten – mehr Sicherheit, weniger Aufwand.

Schnelle Umsetzung nach Freigabe

Die rechtliche Grundlage für ePass hat das "Gesetz zur Entbürokratisierung in der Pflege" gelegt, das zum 1. Januar 2026 greift. Bereits Ende November 2025 hat die Digitalagentur gematik das System zugelassen, BITMARCK zog mit der Einführung am 25. März zügig nach. Versicherte können ePass also sofort nutzen.

Kontakt für Presseanfragen:
Andreas Pschera, BITMARCK
Tel.: +49 201/1766-2630, presse@bitmarck.de
Helge Dickau, BITMARCK
Tel.: +49 201/1766-1218, presse@bitmarck.de

Original-Info von: BITMARCK Holding GmbH übermittelt via news aktuell

http://ots.de/5f2c2e

Das ePass-System vereinfacht deutlich den Zugang zur elektronischen Patientenakte (ePA), da Versicherte sich jetzt komplett digital, ohne PIN und ohne Gang zur Filiale identifizieren können. Das System nutzt moderne NFC-Technologie, biometrischen Abgleich und ist kompatibel mit Ausweisen aus mehreren Ländern – was auch für internationale Versicherte in deutschen Kassen attraktiv ist. Kritiker merken jedoch an, dass trotz niedrigerer Zugangshürden noch viel Unsicherheit bei Versicherten über Datenschutz und Digitalisierung herrscht, wie aktuelle Recherchen zeigen. Zudem entfaltet die ePA ihr volles Potenzial erst, wenn mehr medizinische Einrichtungen ihre Daten an die Akte anknüpfen und Patientinnen und Patienten aktiv informiert werden. Laut aktuellen Medienberichten gibt es Initiativen zu bundesweiten Informationskampagnen, um die Akzeptanz und das Vertrauen in die ePA nachhaltig zu stärken.

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