Franchise trotzt der Krise: FranchiseNEXT bringt innovative Ideen und starke Netzwerke nach Wien

Wien – Während andernorts die Wirtschaft schwächelt, boomt das Franchising: Wachsende Systeme, neue Möglichkeiten für Gründerinnen und Gründer – und der persönliche Draht zählt. Am 19. und 20. Juni 2026 öffnet die FranchiseNEXT Edition Wien ihre Tore im MuseumsQuartier und lädt ein, die Zukunft des Unternehmertums neu zu denken.

heute 12:48 Uhr | 2 mal gelesen

Wien – Wirtschaftsprognosen wie ein grauer Himmel: überall Unsicherheit, steigende Preise, der ständige Ruf nach Fachkräften. Doch zwischen all dem Gewusel gibt es eine Branche, die das scheinbar wenig schreckt: Das gute alte Franchising wächst und bringt neuen Wind in verkrustete Märkte. Am 19. und 20. Juni 2026 verwandelt sich das MuseumsQuartier Wien in einen Dreh- und Angelpunkt für Franchise-Freund:innen, Neugierige und alte Hasen gleichermaßen. Die Messe präsentierte sich schon im Vorfeld als eine sympathische Melange aus Erfahrung, Aufbruch und ganz viel menschlichem Kontakt. Wer sich ohnehin nach einem Tapetenwechsel im Berufsleben sehnt, kriegt hier nicht nur Infomaterial, sondern echte Gespräche, ehrliche Einblicke in die Welt hinter den Kulissen – und vielleicht ein paar ehrmutige Zweifel ausgeräumt. "Mit Franchise gibt's etwas Sicherheit, aber noch genug Abenteuer – der goldene Mittelweg hin zur Selbstständigkeit", so bringt es Martin Zagler, Präsident des Österreichischen Franchise-Verbands, ziemlich auf den Punkt. Das Prinzip: Ein bewährtes Konzept, echte Unabhängigkeit und trotzdem Rückendeckung im Netzwerk. Allein in Österreich erwirtschaften Franchises zig Milliarden Euro – und das Jahr für Jahr. Und: Der Trend entwickelt sich weg von reinen Gründern. Immer mehr Quereinsteiger:innen oder schon etablierte Geschäftsleute wagen den (Neu-)Start. Besonders reizvoll: Der "konvertierende Franchise" – also wenn ein bereits bestehender Betrieb sich einer großen Marke anschließt und so neue Chancen auf Wachstum und Stabilität bekommt. Die Liste der Aussteller liest sich wie ein Who's Who moderner Franchisekultur: Neben Burger King Österreich oder RE/MAX Austria mischen mitunter überraschende Namen wie Das Futterhaus, ICE 'N' GO oder Opa It’s Greek mit. Auch preisgekrönte Systeme – etwa Agentur Mary Poppins als "Newcomer des Jahres" – haben ihren Platz bekommen. Was die FranchiseNEXT besonders macht: Wenn man viele bunte Logos sieht, geht es doch am Ende um die Menschen. Auf mehreren Bühnen berichten Unternehmer:innen, wie sie den wilden Ritt ins Abenteuer Alltag erlebt haben, scheitern durften und weitergemacht haben. Vielleicht liegt hier die eigentliche Stärke dieser Veranstaltung: nicht anonyme Kontakte, sondern spürbares Miteinander. "Man will ja nicht allein losziehen – Franchise heißt Sicherheit und trotzdem Entwicklungsmöglichkeiten", meint etwa Petra Fisch, ausgezeichnete Partnerin der Agentur Mary Poppins. Klar, vieles läuft heute online – aber echtes Vertrauen, diese kleinen Begegnungen oder hitzigen Diskussionen entstehen immer noch von Angesicht zu Angesicht. Die FranchiseNEXT setzt daher aufs Original: Workshops, Keynotes (u.a. Ali Mahlodji und Monika Herbstrith-Lappe) und Gelegenheiten, in die Tiefe zu gehen – eben mehr als nur oberflächliches Networking. Unter dem Motto "Gemeinsam kann man so viel mehr erreichen" öffnet die Messe Türen für alle, die gerade nicht genau wissen, wo es im Berufsleben hingeht. Oder auch für diejenigen, die schon eine klare Vorstellung haben – aber noch den richtigen Partner suchen. Wer also Lust auf ein bisschen unternehmerisches Abenteuer abseits der großen Unsicherheiten hat: Tickets gibt’s unter www.franchise-next.com.

Die FranchiseNEXT Edition Wien will nicht weniger als eine Plattform schaffen, auf der Begegnung und Erfahrungsaustausch den Unterschied machen – weg von der anonymen Gründerwelle, hin zu echten Kooperationen. Mit Hunderten Franchise-Systemen, die Milliardenumsätze und stabile Arbeitsplätze schaffen, bleibt das Franchising in Österreich ein bemerkenswerter Wachstumstreiber trotz insgesamt schwieriger Wirtschaftszeiten in Europa. Neue Trends wie die Integration bestehender Betriebe in Franchise-Systeme (Konvertierung) eröffnen besonders kleinen Unternehmen Chancen auf Wachstum und Zukunftssicherheit. Laut einer aktuellen Studie des Österreichischen Franchise-Verbandes stieg die Anzahl der Franchise-Partner:innen 2023 erneut an, während viele traditionelle Unternehmensgründungen stagnierten. Zudem zeigen laut taz.de und spiegel.de ähnliche dynamische Entwicklungen im deutschen Markt, wo Franchises vor allem durch innovative digitale Konzepte wachsen und gezielt auf Quereinsteiger:innen setzen. Forbes und internationale Medien berichten zudem von einer wachsenden Bedeutung nachhaltiger und sozial verantwortlicher Franchisekonzepte – ein Thema, das auch in Wien verstärkt auf der Agenda steht.

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