Worum geht’s in „Schäm dich Reich!“?
Im Kern ist das Prinzip bitterböse einfach: Ein sogenannter „Lockvogel“ trifft jemanden zum echten Date und bekommt über einen Ohrhörer von Dennis und Benni die wohl unangenehmsten Aufgaben zugespielt, die man für Geld erfüllen kann. Von gefühlskalten Geständnissen bis zu seltsamen Tischsitten – mit Abstand betrachtet kann man eigentlich nur noch lachen (oder schneller zum Fremdschämen ins Kissen abtauchen). Der Deal: Je dreister die Aufgaben gemeistert werden, desto voller klingelt die Kasse – am Ende wartet auf das Duo maximal ein Gewinn von 4.000 Euro. Die Sache hat allerdings einen Haken: Wird der Schwindel von der (zum Glück meist ahnungsarmen) anderen Hälfte aufgedeckt, ist alles verloren. Die Augenblicke zwischen maximalem Unwohlsein und der alles auflösenden Erlösung durch die Zwillinge bieten jedenfalls Stoff für viele Gesprächsrunden auf dem nächsten WG-Abend.
Was sagen die Gastgeber? „Blamieren und kassieren! Unser Format ist für all jene, die sich nicht zu schade sind oder dringend Geld brauchen – oder beides“, grinsen Dennis und Benni Wolter. „Wer wissen will, wie sich ein Date ganz sicher nicht anfühlen sollte, sollte einschalten.“
„Schäm dich Reich!“ ist eine Produktion von PrettyWellDone im Auftrag von ProSieben und läuft ab Mittwoch, 29. April, um 23:15 Uhr sowie flexibel via Joyn. Wer sein Schamgefühl trainieren möchte, ist herzlich eingeladen einzuschalten. Und vielleicht zu hoffen, nie als Lockvogel erwischt zu werden.
Die neue ProSieben-Show „Schäm dich Reich!“ setzt voll auf Fremdscham und Mutproben bei echten Dates. Von grotesken Geständnissen über bizarre Essgewohnheiten bis zu schrägen Auftritten am Tisch ist alles erlaubt – Hauptsache, der „Lockvogel“ spielt mit und das Gegenüber schöpft keinen Verdacht. Mit den Wolter-Zwillingen, prominenten Schützenhilfe und einer Gewinnchance von 4.000 Euro entsteht auf ProSieben eine Mischung aus Mutprobe, Nervenkitzel und sozialem Härtetest. Neuer Hintergrund: Die Show knüpft an den Trend von Reality-Datingshows an, setzt aber auf einen einzigartig fiesen Dreh. Kritik an solchen Formaten kommt häufig aus dem Bereich Medienethik – die Frage, ob das bewusste Bloßstellen im Fernsehen gerechtfertigt sei, wird viel diskutiert. Im Kontext der deutschen TV-Landschaft gibt es auch Stimmen, die den Mut und die Spielfreude der Kandidaten loben und die Sendung als frische Satire auf das Thema Dating feiern. Laut Süddeutscher Zeitung ist die Show ein Spiegel gesellschaftlicher Hemmungslosigkeit, wobei Joyn vor allem junge Zielgruppen adressiert. ProSieben selbst setzt damit einen Gegenpunkt zu klassischem Dating-TV und erfährt damit insbesondere in sozialen Netzwerken viel Aufmerksamkeit.