Gleich zu Beginn – wirklich kaum angepfiffen – schlägt Marokko zu: Ismael Saibari trifft nach einem Pass von Brahim Diaz aus halbrechter Position. Da blieb dem schottischen Keeper Angus Gunn echt nichts übrig; platziert und trocken eingeschweißt. Marokko legte danach los wie die Feuerwehr, kombinierte tief in der Hälfte der Schotten, traf aber einfach das Tor nicht mehr. Offen gesagt: Von Schottland kam zunächst wenig, erst kurz vor der Pause zeigten sie, dass auch sie Fußball spielen können. Nach der Halbzeit – anderes Bild: Die Schotten schütteln sich und kommen mutiger, vor allem McTominay sorgt für Alarm, zieht aber letztlich den Kürzeren gegen Marokkos kompromisslose Verteidigung. Besonders knifflig: Ein möglicher Elfmeter für Schottland wurde nach intensiven Protesten nicht gegeben, da hätten sich einige sicher mehr Aufregung erwartet. Am Ende bleibt’s beim 1:0 – Marokkos Abwehr steht, Schottland findet einfach kein Durchkommen. In der Gruppe sieht es jetzt so aus: Marokko führt mit vier Punkten, Schottland sitzt mit einem Zähler dahinter. Die anderen Gruppengegner – Brasilien und Haiti – stehen noch im Startblock und liefern sich gleich das nächste Duell.
Marokko setzte sich in einem umkämpften Gruppenspiel bei der Fußball-WM knapp mit 1:0 gegen Schottland durch. Der entscheidende Treffer fiel schon früh, aber Marokko verpasste es, nachzulegen, und musste in der zweiten Halbzeit gegen ein entschlosseneres Schottland bestehen. Insgesamt zeigte Marokko eine starke Organisation, blieb aber nach vorn eher zurückhaltend, während Schottland zwar wacher wurde, aber an der Defensive der Nordafrikaner verzweifelte. In den letzten zwei Tagen berichten verschiedene Quellen zusätzlich, dass Marokkos Sieg durchaus als Zeichen für die verbesserte taktische Disziplin des Teams gewertet wird, während in Schottland die ausgelassenen Chancen und die mögliche Fehlentscheidung beim Elfmeter für Diskussionen sorgen. Außerdem wird die Bedeutung dieses Sieges für Marokkos weitere Ambitionen im WM-Turnier hervorgehoben, da die Gruppe als sehr ausgeglichen und offen angesehen wird. Internationale Reaktionen sind gemischt: Marokkanische Medien feiern die defensive Stabilität, während in Großbritannien die eigene Offensive kritisch analysiert wird.