Deutschland löst sich Schritt für Schritt von konventionellen Energieträgern – Solarstrom nimmt dabei immer mehr Fahrt auf. Zum Ende des Jahres 2025 waren ungefähr 117 Gigawatt an Sonnenleistung am Netz. Damit das politische Ziel von 215 Gigawatt bis 2030 nicht zur Wunschvorstellung verkommt, müssten Jahr für Jahr fast 20 Gigawatt frische Solarleistung hinzukommen. Batteriespeicher werden parallel wichtiger, um die zunehmend wankelmütige Stromproduktion zu puffern.
Strategische Verankerung in Deutschland – Fokus auf EPC-Komplettlösungen
Greenbuddies, ein Akteur mit tschechischen Wurzeln und inzwischen rund sieben Jahren deutscher Markterfahrung, geht nun den nächsten Schritt und wagt den Aufbau einer eigenen EPC-Niederlassung. Die Mission: vor allem mittelgroße Solar- und Batteriespeicher-Projekte effizient und kompetent umzusetzen. Als EPC-Dienstleister bietet Greenbuddies das Komplettpaket: von der Planung, über die Materialbeschaffung, bis zum Aufbau, Anschluss und Testlauf der Anlagen – inklusive aller denkbaren Schnittstellen. Für die Auftraggeber klingt das nach weniger Stress; die Verantwortung liegt zentral bei einem erfahrenen Unternehmen.
Etwa ein Viertel seines Gesamtgeschäfts erwirtschaftet Greenbuddies mittlerweile in Deutschland. Luft nach oben ist da, insbesondere bei Solarparks mittlerer Größe, Hybridlösungen oder bei der technischen Erneuerung bereits bestehender Anlagen.
Greifbare Erfolge mit praxisnahen Projekten
2025 war ein bewegtes Jahr: Zwei komplette Solarparks in Steinberg und Schwarzenbach mit über 10 MWp gingen erfolgreich ans Netz – hier war Greenbuddies federführend für Planung, Bau und Dokumentation zuständig. Und beim älteren 20-MWp-Park in Büttel lag das Augenmerk auf Modernisierung – alte Module raus, neue Technik rein. Ergebnis: identische Leistung auf kleinerer Fläche, ein Aspekt, der bei hitzigen Debatten um den Flächenverbrauch zählt.
Zu den Highlights zählt außerdem das erste schwimmende Solarkraftwerk Deutschlands. Klingt fast nach Science Fiction, aber in Hoym liegt eine 1,6 MWp-Anlage auf dem Wasser, die mit senkrechter Nachführung überraschend viel Sonnenenergie einfängt. Floating PV könnte so künftig Flächenkonflikte mildern und neue Wege für Solarstrom eröffnen.
Markttrend: Mittelgroße Projekte sind gefragt
Rund die Hälfte des Solarzubaus in Deutschland stammt mittlerweile aus Solarparks unterschiedlichster Größe. Wer das alles umsetzen will, braucht Dienstleister mit Know-how für Planung, Netz, Genehmigungen und Dokumentation – am besten aus einer Hand.
"Gerade für Anlagen bis 15 MWp wird die Nachfrage nach erfahrenen EPC-Partnern rapide größer", sagt Andrey Reifschneider von Greenbuddies, "wir können da punkten – lokal verankert, aber mit internationaler Erfahrung und klaren Abläufen."
Blick nach vorn: Chancen im deutschen Markt
Deutschland bleibt ein Schlüsselland für Greenbuddies' Wachstumsstrategie. Ob klassische Solarparks, innovative Dachanlagen, Speicherlösungen, schwimmende PV-Systeme oder die Erneuerung gealterter Bestandsprojekte – der Bedarf ist da. Viele Anlagen aus der Anfangszeit stehen zudem vor der technischen Runderneuerung. Wer stabile Solarstrompreise sucht, kommt an modernen, kombinierten PV-Speicherlösungen ohnehin kaum noch vorbei.
Mit großer Bandbreite an Erfahrung sieht sich Greenbuddies accordingly als Ansprechpartner für Industrie, Gewerbe, Kommunen: Die Energiewende made in Germany braucht verlässliche EPC-Umsetzungspartner – egal, ob auf Dächern, Wiesen oder künftig vielleicht auch immer öfter auf dem Wasser.
Greenbuddies untermauert mit einer neuen Niederlassung in Nürnberg seine Ambitionen als Komplettdienstleister für mittelgroße Solar- und Speicherprojekte in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen schlüsselfertige Lösungen von der Planung bis zur Inbetriebnahme – mit Fokus auf Effizienz und die Entlastung der Auftraggeber. Mit Projekten wie schwimmenden Solaranlagen, Repowering älterer Parks und innovativen Systemen zeigt das Unternehmen, dass flexible und vernetzte Realisierungskonzepte künftig den PV-Ausbau bestimmen werden.
Nach aktueller Recherche ist die Energiebranche in Deutschland weiterhin in Bewegung: Zum einen pochen Verbände wie der BDEW trotz des hohen Ausbautempos auf bessere Rahmenbedingungen für den Zubau von Photovoltaik und Batteriespeichern. Besonders diskutiert werden Hürden bei der Flächenausweisung, lange Genehmigungsverfahren und die schleppende Netzanbindung, die den Weg zum 215-GW-Ziel erschweren. Gleichzeitig beobachten Marktkenner, dass Projekte im mittleren Segment – also große Industriedächer, kleinere Solarparks oder hybride Anlagen – künftig eine wachsende Rolle bei der erfolgreichen Energiewende spielen werden. Gerade die Rolle von schwimmenden und Agri-PV-Lösungen rückt dabei mehr in den Fokus, da so Flächenkonkurrenzen mit Landwirtschaft und Naturschutz entschärft werden könnten. Auch überrascht der Trend, dass trotz Lieferengpässen und Inflation die Nachfrage nach hochwertigen EPC-Komplettlösungen stabil bleibt. Der Markt erfordert zunehmend erfahrene Partner, die mit regulatorischen, technischen und praktischen Herausforderungen souverän umgehen – hier dürfte Greenbuddies mit seiner Erfahrung und Vernetzung im Vorteil sein.