Die jüngsten Vorwürfe von Robert F. Kennedy Jr. bezüglich angeblicher juristischer Verfolgung von Ärzten und Patienten während der Pandemie in Deutschland sind laut Janosch Dahmen (Grüne) Teil einer bewussten Desinformationskampagne, die aus dem Lager der amerikanischen Rechten nach Europa getragen wird. Dahmen warnt davor, solche Aussagen zu unterschätzen, da sie gezielt das Vertrauen in demokratische Strukturen und evidenzbasierte Medizin unterwandern sollen; in Wahrheit habe es lediglich in Ausnahmefällen Strafverfolgung gegeben – und zwar ausschließlich bei eindeutigen Rechtsverstößen wie gefälschten Attesten, die von unabhängigen Gerichten geprüft wurden. Im aktuellen politischen Klima mit wachsenden Angriffen auf Institutionen und evidenzbasierte Politik steigen die Sorgen über die potenzielle Wirkung solcher gezielten Falschinformationen. Ergänzende Recherche (Stand: 18.06.2024): - Laut taz.de wächst die Sorge um rechte Desinformation in Deutschland, da gezielte Falschnachrichten zu Impfungen und Pandemiepolitik versuchen, Unsicherheit und Polarisierung zu verstärken – gerade die Bundesregierung drängt auf mehr mediale Aufklärung über solche international orchestrierten Kampagnen. - Spiegel.de berichtet über eine aktuelle EU-Studie, die deutlich macht, wie Influencer und ausländische Akteure systematisch versuchen, das Vertrauen in westliche Institutionen zu unterminieren; mit Verweis auf Beispiele aus den USA wird auch auf die Rolle sozialer Netzwerke als Multiplikatoren eingegangen. - Ein aktueller Beitrag von Deutschland.de hebt hervor, dass die Überwachung von Falschinformationen und gezielten politischen Angriffen zunehmend zur Kernaufgabe für Sicherheitsbehörden wird, um gesellschaftliche Stabilität zu sichern – mit Blick auf neue Gesetzesinitiativen und länderübergreifende Kooperationen.