Mit dem geplanten Jugendforum streben die Grünen eine dauerhafte und unabhängige Beratungsinstanz an, um jugendliche Perspektiven systematisch in die Politik aufzunehmen. Das Konzept legt besonderen Wert darauf, nicht nur organisierten Jugendgruppen, sondern auch einzelnen Jugendlichen aus verschiedensten Hintergründen Gehör zu verschaffen. Dabei soll das Forum dazu beitragen, politische Entscheidungen besser auf die Bedürfnisse der jungen Generation abzustimmen, etwa in Bezug auf Social-Media-Nutzung, Wehrpflicht, Bildungsgerechtigkeit und soziale Sicherheit. Laut aktuellen Berichten anderer Medien wird das Thema Jugendbeteiligung immer drängender diskutiert – nicht nur von den Grünen, sondern auch quer durch andere Parteien und Verbände. Insbesondere die Grünen sehen darin eine Chance, verlorenes Vertrauen Jugendlicher gegenüber Politik zurückzugewinnen und innovative Antworten auf Zukunftsprobleme zu entwickeln. Aus anderen Berichten geht hervor, dass bundesweit auch andere Jugendbeteiligungsgremien und digitale Foren entstehen, um die Distanz zwischen Generationen und Politik zu verringern. Einige Kritik bleibt jedoch: Manche Beobachter fragen, welchen tatsächlichen Einfluss das neue Gremium auf konkrete Gesetzgebung nehmen kann oder ob es lediglich symbolischen Charakter hat.