Höllinger steckt Millionen in breiten Ausbau – Fokus auf deutsche Kunden

Wien/Pressbaum – Mit kräftigem finanziellen Rückenwind soll der Höllinger-Onlineshop künftig das komplette Getränke-Portfolio deutschlandweit direkt zu Unternehmen und Verbrauchern bringen.

heute 12:00 Uhr | 3 mal gelesen

Es tut sich etwas bei Höllinger. Das österreichische Unternehmen, bekannt für seine Bio-Getränke und alkoholfreien Alternativen, nimmt ordentlich Geld in die Hand, um sich digital noch stärker aufzustellen – insbesondere, wenn es um den Vertrieb in Deutschland geht. Ehrlich gesagt: Die Zahlen sprechen für sich. Deutschland gehört längst zu den wichtigsten Absatzmärkten, und mit dem neuen Investitionspaket will Höllinger jetzt noch mehr Tempo machen. Eine interessante Sache ist der zweigleisige Ansatz: Einerseits soll der Webshop für Endkunden (B2C) kräftig ausgebaut werden – und das nicht nur als hübsches Schaufenster, sondern als zentrale Plattform, auf der erstmals wirklich alle Höllinger-Produkte verfügbar sind. Das kennt man aus dem klassischen Einzelhandel so nicht, da dort der Platz im Regal ein limitierender Faktor ist. Die ganze Bandbreite, inklusive der alkoholfreien Aperitif- und Cocktail-Varianten, gibt es im Laden oft nicht zu kaufen. Parallel richtet sich Höllinger mit einem eigenen B2B-Angebot direkt an große Käufer, Gastronomie und Wiederverkäufer. So lässt sich der gesamte Markt besser bedienen, gerade weil im stationären Handel schlicht viele Unikate aus dem Sortiment durchs Raster fallen. Digitalisierung bedeutet also hier: Weniger Einschränkungen, mehr Sichtbarkeit und ein engerer Draht zu neuen Zielgruppen. Die Gründe für diesen Push liegen auf der Hand. Die Nachfrage nach alkoholfreien Alternativen wächst – und das, was einst als Randerscheinung begann, ist jetzt mitten in der Genusskultur angekommen. Höllinger sieht sich dabei als einer der Vorreiter für clevere Rezepturen mit Bio-Anspruch und setzt auf Produkte, die auch optisch etwas hermachen. Den eigenen Innovationsanspruch will man unterstreichen, indem die neuesten Kreationen bald überall in Deutschland und Europa bestellbar sind – nicht irgendwann, sondern möglichst bald. Wenn ich ehrlich bin: Man merkt, dass Höllinger beim Ausbau der digitalen Infrastruktur kein halbes Ding machen will. Der Shop, so heißt es zumindest, wird für Endkunden und Geschäftspartner zugleich zum Schaufenster und Marktplatz. Nicht auszuschließen, dass das den Markt der alkoholfreien Genussmittel nachhaltig prägt.

Höllinger, ein Bio-Getränkehersteller aus Österreich, investiert mehrere Millionen Euro, um durch gezielten Online-Ausbau seine gesamte Produktpalette insbesondere in Deutschland breiter verfügbar zu machen. Mit einem zweigleisigen digitalen Vertrieb – einmal direkt an Endkunden, einmal gezielt im B2B-Bereich an Gastronomie und Großabnehmer – will das Unternehmen Lücken im stationären Handel schließen und Innovationen schneller in den Markt bringen. Interessanterweise bestätigen aktuelle Recherchen, dass sich der Trend zu alkoholfreien Getränken europaweit weiter beschleunigt, etwa laut Süddeutscher Zeitung (vgl. https://www.sueddeutsche.de), während andere Anbieter wie Voelkel oder Fritz-Kola vermehrt auf saisonale Drinks und nachhaltige Verpackungen setzen (siehe FAZ: https://www.faz.net). Darüber hinaus verstärken laut t3n.de Getränkemarken in Deutschland generell ihre Investitionen in digitale Absatzkanäle, da viele Konsument*innen Mixgetränke und Spirituosen-Alternativen gezielt online suchen, um unabhängig vom lokalen Sortiment zu bleiben (vgl. https://t3n.de). Der digitale Umbau treibt also nicht nur bei Höllinger spürbar die Transformation der Getränkebranche voran.

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