Isabell Horn erzählt im Podcast, wie sie durch wiederkehrende depressive Episoden – verursacht durch Existenzängste, die Geburt ihrer Tochter und Dauerbelastungen in der Pandemie – gezwungen war, liebevoller mit sich selbst umzugehen und neue Strategien zu entwickeln. Der Podcast beleuchtet mit fachlicher Unterstützung durch Prof. Hegerl die Dynamiken von Depression und wie Familien betroffen sein können; die Offenheit von Horn hilft, das Tabuthema Depression weiter ins Gespräch zu bringen. Neuere Recherchen zeigen, dass sich laut einer Studie der Universität Leipzig die Zahl der in Deutschland wegen Depression Behandelten in den letzten zehn Jahren verdoppelt hat – auch weil mehr Menschen wie Horn offen über ihre Krankheit sprechen und sich Hilfe suchen. Zudem wurde in der Süddeutschen Zeitung berichtet, dass die Nachfrage nach niedrigschwelligen Hilfsangeboten wie Chat-Beratungen und anonymen Hotlines seit Beginn der Pandemie deutlich gestiegen ist. Ein weiterer Artikel in der Zeit hebt hervor, wie gesellschaftliche Erwartungen – etwa an Mütter – und soziale Isolation die Gefahr von Depressionen erhöhen und niederschwellige Information sowie dezentrale Unterstützungsangebote immer wichtiger werden. Horns Gespräch im Podcast unterstreicht diese Entwicklungen und zeigt, wie entscheidend nicht nur professionelle Hilfe, sondern auch verständnisvolle Unterstützung im Alltag ist.
06.01.26 06:42 Uhr