Mit milliardenschweren staatlichen Paketen versucht die Regierung, die Konjunktur kurzfristig anzukurbeln; und das scheint Wirkung zu zeigen. Die Experten des IWF zeigen sich tatsächlich etwas zuversichtlicher als etwa die Bundesbank oder das renomierte Ifo-Institut – aber sie dämpfen trotzdem die Erwartungen, indem sie vorsichtiger agieren als die Bundesregierung, die sogar ein Plus von 1,3 Prozent für möglich hält. Grundlage dieser Hoffnung sind etwa stabilere Preise, Lohnerhöhungen und verschiedene Entlastungen, die am Ende mehr Geld in den Taschen der Menschen lassen sollen. Für das Jahr 2027 schätzen die IWF-Fachleute das Wachstum noch eine Spur höher – auf 1,5 Prozent. Bemerkenswert: Nachdem Deutschland noch im Vorjahr Schlusslicht der großen Industrienationen war, hat sich das Blatt nun gewendet. Nach IWF-Zahlen liegen dieses Jahr Frankreich (1,0 Prozent), aber vor allem Italien und Japan mit je 0,7 Prozent spürbar dahinter. Klar, diese Zahlen sind weder in Stein gemeißelt noch ein Garant für Wohlstand – aber sie geben Anlass, zumindest ein wenig optimistischer in die nahe Zukunft zu blicken. Interessant bleibt, wie sehr internationale Spannungen, etwa aus den USA, langfristig auf die Stimmung drücken könnten.
Der Internationale Währungsfonds sieht derzeit Anzeichen für eine leichte Erholung der deutschen Wirtschaft und hebt seine Prognose für das Jahr 2026 vorsichtig auf 1,1 Prozent an, etwas mehr als zuletzt vermutet. Während die Bundesregierung mit einer noch optimistischeren Annahme von 1,3 Prozent rechnet und auf die Binnennachfrage sowie staatliche Unterstützungen setzt, blicken die IWF-Ökonomen skeptischer in die Zukunft, glauben aber trotzdem an einen Aufwärtstrend. Zuletzt wurden die aktualisierten Prognosen vor allem von stabilen Preisen, steigenden Löhnen und Entlastungspaketen getragen – neben der Erwartung, dass Deutschlands Wirtschaft ihren Rückstand zu den anderen G7-Staaten allmählich verringern kann. In der aktuellen Berichterstattung mehrerer deutscher Medien wird zudem hervorgehoben, wie sehr geopolitische Risiken, schwächelnde Industrieproduktion und hohe Energiepreise weiterhin als Unsicherheitsfaktoren gelten. Viele Wirtschaftsexperten mahnen trotz des kleinen Aufschwungs zur Vorsicht: Deutschlands Strukturwandel bleibt herausfordernd, und die internationale Wettbewerbsfähigkeit steht weiterhin auf dem Prüfstand. (Quelle: eigene Recherche und aktuelle Presseschau)