Elisabeth Kaiser betont einmal mehr, wie entscheidend eine solide Schienenverbindung für den Osten Deutschlands ist; es geht nicht nur um regionale, sondern auch um internationale Anbindung, gerade Richtung Polen und Tschechien. Die Verschleppung des Ausbaus insbesondere wichtiger Strecken wie der Mitte-Deutschland-Verbindung bringt nicht nur logistische, sondern auch wirtschaftliche Nachteile mit sich, und verschärft das ohnehin vorhandene Ost-West-Gefälle. Im Lichte neuer Zahlen, die verdeutlichen, dass Milliarden im Bundeshaushalt fehlen, scheint der Zielkonflikt zwischen ehrgeizigen Ausbauplänen und tatsächlicher Finanzierung drastischer denn je zu werden. Ergänzend zeigen aktuelle Entwicklungen, dass der Bund massiv in die Modernisierung der Bahn investieren will, aber der Sparkurs und die Priorisierung auf den Westen viele Vorhaben im Osten ausbremsen. Ein zentrales Problem ist die hohe Verschuldung der Deutschen Bahn, die notwendige Modernisierungen erschwert, während Experten betonen, dass eine Ost-Anbindung auch die Attraktivität für Wirtschaft und junge Leute erhöhen würde (vgl. taz.de, dw.com, faz.net). Besonders ostdeutsche Landesregierungen und Kommunen appellieren verstärkt an den Bund, die Projekte nicht zu verschleppen, da sonst ländliche Regionen weiter den Anschluss verlieren könnten.