Karnevalspannen und Versicherungen: Was wirklich schützt, wenn’s kracht und kleckert

Karneval ist nicht nur Frohsinn und Kamelle – oft reicht ein unglücklicher Wurf oder ein verschüttetes Getränk und das Drama ist perfekt. Wie versichert man sich sinnvoll gegen typische Narren-Pannen, vom verpatzten Kostüm bis hin zu echten Verletzungen?

heute 12:31 Uhr | 1 mal gelesen

Karneval hat bekanntlich seine eigenen Gesetze. Alles ist bunt, laut, chaotisch – und genau darin liegt das Risiko. Manchmal trifft eben nicht nur die Stimmung mitten ins Herz, sondern auch eine Kamelle ins Auge. Plötzlich findet man sich im Krankenhaus statt im Getümmel wieder. Die Kosten für die medizinische Behandlung trägt zwar in der Regel die gesetzliche Krankenversicherung – aber was ist mit Verdienstausfall oder dem nervigen Papierkram? Das überlasse ich ehrlich gesagt lieber Spezialisten. Private Unfallversicherungen oder Krankentagegeldpolicen zahlen – naja, zumindest, wenn man sie abgeschlossen hat und die Konditionen stimmen. Mit Pech haut einem die Ungewissheit härter rein als der Bonbon. Was ebenfalls schnell das Fest vermiesen kann: Einmal nicht aufgepasst, schon landet rote Bowle auf dem schicken Kostüm. Wem der Fauxpas passiert, dessen private Haftpflichtversicherung darf ran – falls vorhanden. Sonst heißt es, tief in die private Tasche greifen. Eben noch Engel, jetzt Teufel im Dispo? Schön ist anders. Im Karneval kann finanzieller Ärger auf jeden lauern, denn Schäden – vor allem mit Personenschaden – sind kein Spaß, sondern ernst. Ohne private Haftpflicht gehen Betroffene unter Umständen richtig baden. Übrigens, auch die Wagen auf den Umzügen sind nicht risikofrei: Da wird getanzt und gelacht, bis jemand stürzt... Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt zwar die Behandlung, doch obendrein sorgen private Unfallversicherungen oft für Extraleistungen – bei Frakturen, bei Reha-Aufwand, oder sogar bei Invalidität. Reha-Management inklusive? Hängt ganz vom Vertrag ab. Fazit: Wer clever war und früh genug die passenden Policen abgeschlossen hat, kann die fünfte Jahreszeit etwas entspannter angehen. Für alle anderen: Kopf hoch, auch mit Ruß und Knete gibt es nach dem Karneval noch Lösungen. Ach, und ein Tipp am Rande: Weniger werfen, mehr schunkeln – spart Ärger, Nerven und Augenpflaster.

Karneval ist bunt, chaotisch und birgt zahlreiche Risiken – von Verletzungen durch herumfliegende Kamelle bis hin zu ruinierten Kostümen und Stürzen vom Festwagen. Die gesetzliche Krankenversicherung deckt zwar medizinische Behandlungskosten ab, doch für Verdienstausfall, Schmerzensgeld oder dauerhafte Schäden empfiehlt sich der Abschluss privater Versicherungen wie Unfall- oder Haftpflichtpolicen. In den letzten 48 Stunden berichteten viele Nachrichtenportale über Karnevalsunfälle, erhöhte Einsatzzahlen bei Rettungsdiensten und die Schwierigkeiten bei der Regulierung von Sach- und Personenschäden in der närrischen Zeit. Nach Recherchen aktueller Artikel empfehlen Experten, nicht nur an sich selbst, sondern auch an mögliche Schäden bei Dritten zu denken und bei Gruppenveranstaltungen immer auf ausreichende Veranstalter-Haftpflichtversicherungen zu setzen. Außerdem bleibt das Thema Alkoholkonsum in Verbindung mit Unfallrisiken und Versicherungsschutz ein dauerhaft brisantes Thema, das Versicherer und Verbraucher beschäftigt.

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