Die Einschätzung zur aktuellen Geschäftslage ist zwar minimal besser geworden (von -21,7 auf -17,0 Punkte), doch die Hoffnungen auf kommende Monate sind geradezu kollabiert: Statt auf einen möglichen Aufschwung zu setzen, sind die Erwartungen um fast 20 Punkte gefallen. Zwar läuft das Inlandsgeschäft etwas stabiler und die Aufträge aus dem Euroraum legten sogar zwischen Januar und September leicht zu, doch nach dieser kurzen Verschnaufpause fehlt der Branche der Glaube an frische Impulse – besonders vom Export. Interessant dabei: Viele Verantwortliche verweisen inzwischen nicht nur auf die globale Unsicherheit, sondern beklagen auch die schleppende Transformation bei Antriebstechnologien, steigende Rohstoffpreise und zunehmenden Wettbewerbsdruck aus Asien. Noch dazu bleibt die allgemeine Konsumstimmung im Land angespannt, wie aus Berichten bei TAZ und Süddeutscher hervorgeht. **Ergänzende Details aus aktueller Recherche:** In den letzten Tagen meldeten mehrere Fachportale, dass sich die deutsche Automobilproduktion weiterhin unter dem Vorkrisenniveau bewegt: Vor allem kleinere Zulieferbetriebe geraten zunehmend unter Druck, weil viele Autohersteller ihre Prognosen und Bestellungen zurückfahren. Branchenanalysten warnen daher, dass der Lageindikator nur die Spitze eines komplizierten Eisbergs ist: Fehlende Planungssicherheit bremst Investitionen in E-Mobilität und neue Produktionslinien. Gleichzeitig ist vielen Herstellern bewusst, dass sie ohne entschiedene strategische Weichenstellungen – etwa bei Digitalisierung oder dem Ausbau nachhaltiger Lieferketten – kaum wettbewerbsfähig bleiben. (Quellen: Süddeutsche, FAZ, TAZ, Handwerksblatt, DW)
vor 59 Minuten