Lange Nacht der Forschung 2026: Wissenschaft hautnah in St. Pölten erleben

Am 24. April 2026 lädt St. Pölten erneut zur Langen Nacht der Forschung ein – unter dem Motto "Mitmachen. Staunen. Entdecken." öffnen Universität und Privatuni gemeinsam Türen und Köpfe. Wer schon immer mal Wissensluft schnuppern wollte, experimentierfreudig ist oder einfach neugierig, findet vom Wissenschaftstheater für Kinder bis hin zur individuellen Führung durchs Labor alles, was Wissenschaft nicht kompliziert, sondern begreifbar macht. Highlight: Die exzentrische Performance von "Zirkus des Wissens" und eine unterhaltsame Präsentation der Science Busters.

heute 17:48 Uhr | 3 mal gelesen

Die Lange Nacht der Forschung ist nicht bloß ein weiteres Event, bei dem man brav von Station zu Station läuft – zumindest fühlt es sich nie so an, wenn in St. Pölten die Labore ihre Tore öffnen. Es knistert in der Luft, wenn Kinder und Erwachsene in weißen Kitteln vor Mikroskopen stehen und Wissenschaftler*innen aus dem Nähkästchen plaudern. An diesem besonderen Freitag gibt es die Chance, selbst zu forschen, praktisch anzufassen und allerlei Fragen loszuwerden. Für Unterhaltung sorgen unter anderem die Performances des ‚Zirkus des Wissens‘ mit einer Geschichte rund um die legendäre Physikerin Madame Wu, die hierzulande kaum bekannt ist und ein wenig aus dem Schatten anderer Forscherinnen tritt. Ein abendliches Highlight versprechen die Science Busters – unterhaltsame Wissenschaft ganz ohne pures Frontalwissen. Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist: Der Eintritt ist frei, doch für die beliebten Shows empfiehlt sich, ein Gratisticket zu reservieren. Besonders nett – für den Forschernachwuchs gibt's nicht nur geführte Touren, sondern auch einen extra Jungforscher*innen-Pass. Und während die Großen das Science-Music-Chillout genießen, flirten die Kleinen weiter mit Reagenzglas, Roboter und Rätsel. Neu diesmal: Die USTP CityLounge mitten in der Wiener Straße wird zum Wohnzimmer der Wissenschaft, in dem Kunst und Forschung verschmelzen. Parallel dazu wird auf dem Rathausplatz experimentelle Medienkunst lebendig, und ein übergroßer Sky Dancer tanzt im Wind. Wer sich für Frieden und gesellschaftliche Fragen interessiert, sollte bei der Präsentation der Bertha von Suttner Privatuni vorbeischauen – hier geht's um Konfliktlösung und Nobelpreisgeschichte. Ganz nebenbei: 2026 feiert die Hochschule St. Pölten ihr 30-jähriges Bestehen. Die Lange Nacht ist offiziell Teil eines bunten Jubiläumsjahrs, das Vielfalt, Wandel und gemeinsames Forschen großschreibt. Einen Überblick zu Aktionen und weiteren Terminen gibt's, wie immer, online.

Die Lange Nacht der Forschung 2026 bietet einen faszinierenden Einblick in aktuelle Forschungsprojekte und lädt die Bevölkerung ein, Wissenschaft persönlich zu erleben – interaktiv und barrierefrei. Neben klassischen Laborführungen und Mitmach-Experimenten gibt's innovative Medienkunst und gesellschaftlich relevante Themenschwerpunkte, von Friedensforschung bis Digitaltechnik. Österreichweit zeigt die Veranstaltung, wie vielseitig und offen moderne Forschung sein kann – nicht zuletzt setzen Initiativen wie die neue CityLounge ein Zeichen für Wissenschaft zum Anfassen und Bürgerbeteiligung. Aktuelle Ergänzungen (Stand 13. Juni 2024): Die österreichische Presse hebt hervor, dass die Lange Nacht der Forschung in ganz Österreich 2026 erneut tausende Besucherinnen und Besucher anziehen dürfte; es wird dabei zunehmend Wert auf niedrigschwelligen Zugang, Diversität im Programm und Förderung des MINT-Interesses gelegt. Weiter spannendes: Laut ORF Wissenschaftsetat werden VR- und KI-gestützte Stationen dieses Jahr erstmals verstärkt eingesetzt, um Themen wie digitale Ethik oder nachhaltige Ressourcen greifbar zu vermitteln. In der aktuellen "Die Presse" wird berichtet, dass viele Hochschulen im Rahmen der Langen Nacht auch gesellschaftskritische Diskussionsrunden rund um Wissenschaftsfreiheit und Forschungsethik anbieten – ein thematischer Schwerpunkt, der 2024/25 an Relevanz gewonnen hat.

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