Die Debatte um Teilzeitarbeit und Minijobs nimmt an Fahrt auf, während sich Polarisierungen in der Arbeitsmarktpolitik immer stärker abzeichnen. CDU-Vertreter wollen den Zugang zu freiwilliger Teilzeit einschränken und argumentieren mit ökonomischen Zwängen; Kritiker wie die Linke sehen darin jedoch einen Angriff auf soziale Rechte, speziell von Frauen. Unterdessen nimmt der Druck zu, das vielfach kritisierte Minijob-System, das laut Experten oft in Armut und Perspektivlosigkeit führt, grundlegend zu überarbeiten – auch Gewerkschaften und Sozialverbände fordern eine umfassende Reform. Ergänzend dazu berichten mehrere aktuelle Medienquellen, dass die Ampelkoalition inzwischen intern diskutiert, das Einkommen aus Minijobs höher zu besteuern und Möglichkeiten zum Aufstocken zu erleichtern, um den Fachkräftemangel zu lindern. Hinzu kommt die europarechtliche Dimension: Ein Gutachten im Bundestag warnt ausdrücklich vor einer möglichen Kollision der CDU-Forderungen mit geltendem EU-Diskriminierungsschutz. Außerdem thematisieren Sozialverbände, dass der Anteil der Frauen in Minijobs weiter steigt, während deren Altersabsicherung massiv leidet – die Worte von Pascal Meiser treffen also einen wunden Punkt der aktuellen Sozialpolitik.