Lisa-Kristin Kapteinat bestätigt: ASB NRW setzt auf Stärke der Gemeinschaft und Innovation

127 Delegierte kamen am 30. Mai 2026 in der Stadthalle Castrop-Rauxel zusammen, um u.a. den neuen Vorstand des ASB NRW e.V. zu bestimmen. Lisa-Kristin Kapteinat bleibt Landesvorsitzende. Besonders hervorgehoben wurde diesmal, wie die Verbandsentwicklung Menschen ins Zentrum rückt.

heute 17:00 Uhr | 3 mal gelesen

Manchmal liegt die eigentliche Nachricht ja gar nicht im Offensichtlichen, sondern im, naja, Zwischenmenschlichen: Bei der Landeskonferenz des Arbeiter-Samariter-Bunds (ASB) NRW e.V. passierte beides. Lisa-Kristin Kapteinat, SPD-Landtagsabgeordnete mit Herzblut für Sozialpolitik, wurde mit überzeugender Mehrheit an der Spitze bestätigt. Spannend auch – der Vorstand formiert sich bunt und solide, etwa mit Renate Sallet und Martin Spilker-Reitz als Stellvertretende und weiteren, teils neuen Köpfen. Wirklich ins Auge fällt, dass die Delegierten diesmal ein großes Augenmerk auf das Projekt „Menschenschätze und Menschen schätzen“ legten. Das klingt fast pathetisch, aber beim genaueren Hinsehen geht es um mehr als Worthülsen: Studien zur Arbeitgeber-Attraktivität, Jugendbeteiligung, Incentives wie die betriebliche Krankenkasse und neue Kanäle für Engagement sprechen eine recht eindeutige Sprache. Sogar die Mitgliederzahlen steigen – was aktuell keine Selbstverständlichkeit ist, bedenkt man all die Unsicherheiten und Belastungen im Sozialsektor. Die Zahl: Rund 245.000 Mitglieder zählt man NRW-weit, ein guter Sprung nach oben seit 2022. Der ASB will jedenfalls nicht stehenbleiben, sondern den Verband fortlaufend verändern, damit Menschen in der Pflege, im Rettungsdienst und beim Ehrenamt Bedingungen vorfinden, die Lust aufs Weitermachen machen – kein Selbstläufer, aber anscheinend mit viel Energie im Tank. Kleiner Funfact am Rande: Über 20 Events und größere digitale Projekte wurden allein im letzten Zyklus gestemmt. Der Landesgeschäftsführer Stefan Sandbrink gab sich in seiner Rede spürbar dankbar für diese Breite an Engagement, von haupt- wie ehrenamtlich Aktiven. So bleibt das alles kein abstraktes Konzept, sondern wird ziemlich konkret.

Die diesjährige Landeskonferenz des ASB NRW e.V. stand im Zeichen von Anerkennung und Erneuerung. Im Zentrum: Lisa-Kristin Kapteinat, erneut gewählte Vorsitzende, und der von diversen Köpfen getragene Vorstand. Besonders rückt der Verband derzeit seine Mitarbeitenden ins Rampenlicht – sichtbar am Entwicklungsprojekt, das den Spagat zwischen Tradition und Wachstumswillen wagt. Neben klassischen Anliegen wie Mitgliedergewinnung und Nachwuchsförderung liegt ein neuer Schwerpunkt auf digitaler Kommunikation, attraktiven Arbeitsstrukturen und der Integration von Innovation (z.B. neue Portale, betriebliche Krankenversicherung). Aktuelle Recherchen zeigen: Auch bundesweit kämpfen soziale Vereinigungen mit Engagementmangel, veränderten Erwartungen und der Notwendigkeit, Ehrenamt und Beruf zu verbinden – das sieht man etwa im parallelen Vorgehen anderer Wohlfahrtsverbände. Selbst politische Stimmen mahnen aktuell verstärkt, gesellschaftlichen Zusammenhalt in Krisenzeiten nicht zu verlieren und gerade die soziale Infrastruktur auszubauen. Ein Vergleich: Laut aktuellen Medienberichten (z.B. spiegel.de) sieht sich der Sozialsektor weiter vor großen Belastungen, aber auch im strategischen Aufbruch – das spiegelt sich in Projekten wie beim ASB NRW.

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