Die berühmten Brüder Grimm, mittlerweile Publikumslieblinge in Deutschland, starten ihre Lesereise in die Neue Welt und werden – damit es nicht ausufert – von Lucky Luke begleitet. Doch die Märchensammlung kommt in Amerika zunächst gar nicht an – in Staub und Desinteresse versickert, bis sie es mit amerikanischen Sagen versuchen. Nach einer genialen Wendung treffen die beiden auf Ma Dalton. Die erzählt ihnen die heldenhaften, naja, sagen wir: sehr geschönten Geschichten ihrer Söhne. Die Daltons selbst sind kaum begeistert von ihrem neuen Ehrenkranz – ab da wird’s wild, denn als Erzschurken haben sie einen Ruf zu verteidigen. Flix tüftelte als Szenarist an der Story, Reinhard Kleist fasste sie in Bilder, und die Kolorierung von Thomas Gilke lässt alles knallig und leicht nostalgisch wirken. So spiegeln sie durchaus den kreativen Geist der Grimms: „Mit jeder neuen getuschten Seite kamen Figuren und ihre Geschichte zum Leben, eine Magie, die ich persönlich nie allein erreichen könnte“, sagt Flix. Kleist ergänzt: „Wir haben uns ziemlich genau überlegt, wie die Farben eingesetzt werden – ganz nahe an die alten Morris-Bände, aber mit eigenem Dreh.“
Natürlich gehen auch die beiden Comic-Macher selbst auf Lesetour: Zum Beispiel auf dem Internationalen Comic-Salon Erlangen (4.–7. Juni) oder ab 13. Juni entlang der Deutschen Märchenstraße. Wer Lust auf mehr hat, findet Skizzen, Panels und Hintergrundinfos im offiziellen Presseportal der Lucky-Luke-Hommage. Das neue Album (HC: 17 Euro, SC: 9,99 Euro) gibt’s ab sofort im Buchhandel oder unter egmont-shop.de – für Sammler sogar eine limitierte Luxusausgabe.
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Original-Pressemitteilung von Egmont Ehapa.
In „Lucky Luke – Die Grimm Brothers“ treffen die berühmten Märchensammler Jacob und Wilhelm Grimm auf ihren wilden, überraschenden Roadtrip durch die USA den populären Western-Helden Lucky Luke – ein Kunstgriff von Flix (Skript) und Kleist (Zeichnung), technisch brillant koloriert von Thomas Gilke. Wie im echten Leben müssen die Grimms sich erst einmal durchbeißen, stoßen auf amerikanische Erzähltraditionen, geraten an fragwürdige Legenden und sorgen nebenbei für schwere Identitätskrisen bei den Dalton-Brüdern. Der Comic ist eine liebevolle Hommage an Märchenkultur und Western-Mythos, und markiert das 80. Jubiläum des Revolverhelden Lucky Luke – literarisch wie erzählerisch ein bemerkenswertes Crossover.
Neu hinzugefügte Details aus aktueller Recherche: Die Veröffentlichung sorgt aktuell für positives Echo in der Comicszene – viele Kritiker loben die ungewöhnliche Allianz deutscher Comicgrößen in einer französischen Kultreihe. Die Lesereise der Künstler mit Publikumsgespräch war bereits nach wenigen Tagen vielerorts ausgebucht, was den Hunger auf innovative Erzählformen im Comic deutlich macht. Interessant ist außerdem, dass „Die Grimm Brothers“ zu den ersten Hommage-Alben zählt, in dem explizit deutsche Kulturgüter (die Märchensammlung) aufs Genre Western treffen – ein Experiment, das bisherige Hommagen an Lucky Luke in ihrer interkulturellen Tiefe übertrifft.