Wenn eine Serie gleich zum Start zum Dauerbrenner mutiert, dann ist klar: Nachschub muss her. "Oderbruch" hat seinerzeit die Mediathek fast auseinandergenommen – mehr als 13 Millionen Klicks waren ein deutliches Votum. Nun, einige Nerven später, stehen die neuen Folgen in den Startlöchern. Los geht es am 20. Februar 2026 in der ARD Mediathek, am 22. und 27. Februar läuft die Staffel im linearen Fernsehen. Der rasant geschnittene Trailer (gibt's in der Mediathek) verspricht kein Stück weniger Spannung und finsteren Witz als beim Auftakt.
Zwei Jahre sind seit den fiesen Funden im Oderbruch vergangen. Die meisten der damaligen Ermittler? Tot oder auf und davon. Maggie und Kai – Vampirgeschwister, getrieben vom Wunsch, endlich ihren Fluch zu bannen – durchqueren halb Europa: einsame Grenzorte, windige Niemandsländer, Spanien. Eine fast schon lässig absurde Szenerie, irgendwo zwischen Noir, Endzeit und, ja, ein wenig Roadmovie. Auf dem Weg begegnen sie nicht nur blutrünstigen Altvampiren, sondern auch einem Serienkiller, der sich nicht an die gängigen Regeln hält. Mittendrin Maggie, die sich um ihre Tochter Vera sorgt – deren Schicksal plötzlich ebenfalls auf Messers Schneide steht. Alte bekannte Gesichter, aber auch einige Neuzugänge geben sich die Klinke in die Hand.
Arend Remmers (Headautor), Adolfo J. Kolmerer (Regisseur) und Christian Alvart (Produzent) schrauben den Mystery-Faktor weiter hoch. Der Cast? Noch eine Spur facettenreicher: Neben Schuch und Gause sind jetzt Emily Kusche, Sabin Tambrea, Sina Martens, Robert Dölle und Martin Feifel an Bord. Hinter den Kulissen: Viel Prominenz bei Produktion, Redaktion und Förderung – das Ganze wirkt wie ein großes Kino-Projekt für den kleinen Bildschirm. Wer jetzt noch genaue Infos will: Pressedossiers, Trailer und alles Zigfache an PR-Infos finden sich online bei der ARD, auch Fotos für alle, denen bewegte Bilder nicht reichen. Kontaktadressen für Journalisten inklusive, falls noch Fragen offen sind. Klingt nach: Vorhang auf.
Staffel zwei von "Oderbruch" knüpft nahtlos an die düsteren, packenden Ereignisse der ersten Staffel an und wagt nun mit ihren Hauptfiguren den Sprung aus dem Oderbruch hinaus in den Rest Europas. Neben Karoline Schuch und Julius Gause gibt es neue Charaktere, wobei besonders Emily Kusche eine prominente Rolle spielt. Der Mix aus Mystery, Thriller und Drama bleibt erhalten, diesmal jedoch mit noch stärkerem internationalen Einschlag und einer Handlung, die uralte Vampire und eine tödliche Bedrohung miteinander verwebt.
Ergänzung aktueller Details: Die Erwartungen an deutsche Produktionen wachsen, wie in mehreren Medien zu beobachten ist; manche sehen in "Oderbruch" einen Hoffnungsschimmer für innovative Genrekost made in Germany. Kritische Stimmen mahnen zugleich, dass der Markt für düstere Serienformate recht gesättigt sei – das Publikum dürfte also besonders gespannt auf erzählerische und visuelle Eigenheiten reagieren. Die ARD und die Produzenten setzen auf modernes Streaming und internationale Ausrichtung, was sich nicht nur in der Handlung, sondern auch in der Produktions- und Vertriebsstrategie widerspiegelt. (Stand: 8. Juni 2024)