Omid Nouripour fordert nach einem US-Angriff auf Venezuela, dass die EU in Sicherheitspolitik und Außenwirkung unabhängiger und selbstbewusster auftreten müsse, um international überhaupt noch Gewicht zu haben. Für ihn geht es längst nicht mehr nur um symbolische Appelle an das Völkerrecht – vielmehr verlangt er den Aufbau einer robusten europäischen Verteidigungsunion, damit Europa als echter Machtfaktor wahrgenommen wird. Das Thema ist hochaktuell, da die tektonischen Verschiebungen im globalen Machtgefüge – etwa die Unsicherheiten mit den USA und der steigende Einfluss autoritärer Staaten – eine geeinte, souveräne EU immer dringlicher erscheinen lassen. Nach eingehender Recherche sind zum Thema aktuelle Artikel erschienen: 1. In einem ausführlichen Artikel berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" über die drängende Debatte innerhalb der EU zur Stärkung der gemeinsamen Verteidigungsfähigkeit angesichts wachsender geopolitischer Spannungen und betont, wie wichtig ein eigenständiges sicherheitspolitisches Auftreten Europas gegenüber den USA und China ist (Quelle: FAZ). 2. Die "Süddeutsche Zeitung" analysiert die aktuellen Initiativen der EU zur Verwirklichung einer europäischen Verteidigungsunion und hinterfragt kritisch, inwiefern politische Uneinigkeit und nationale Interessen der Mitgliedsstaaten die Umsetzung dieser Pläne hemmen (Quelle: Süddeutsche Zeitung). 3. "Spiegel Online" geht in einem langen Beitrag auf die neuesten außenpolitischen Vorstöße Europas ein, beleuchtet Risiken und Chancen eines selbstbewussten Kurses im internationalen Machtgefüge und lässt verschiedene sicherheitspolitische Experten zu Wort kommen (Quelle: Spiegel Online).