Özdemir fordert einen ehrlichen Dialog zwischen Politik, Autoherstellern, Zulieferern und Mitarbeitern, um die Transformation der Branche zu gestalten und Arbeitsplätze zu sichern. Mit Blick auf den ökologischen Umbau mahnt er, dass Veränderungen nicht gegen, sondern mit den Betroffenen geschehen müssen; eine Haltung, die speziell in Baden-Württemberg – einem Herzstück der deutschen Autoindustrie – gewaltiges Gewicht hat. In einer Zeit, in der die Autoindustrie nicht nur wegen Klimapolitik, sondern auch wegen internationaler Konkurrenz unter Druck steht, gewinnen solche konstruktiven Stimmen in der politischen Debatte an Bedeutung. Neben Özdemirs Worten diskutieren deutsche Medien derzeit auch die Auswirkungen der Transformation auf Arbeitsplätze, Lieferketten und den internationalen Wettbewerb. Aktuelle Beiträge aus der Süddeutschen Zeitung und anderen zeigen, wie die Automobilbranche und Politik mit Unsicherheit und Druck umgehen. Die Debatte spitzt sich zu: Sind staatliche Vorgaben der richtige Weg oder doch eher der Schulterschluss mit der Industrie? Verschiedene Artikel der letzten Tage greifen diese Unsicherheit auf und beleuchten die Reaktionen der Belegschaften, die Strategien der neuen Führungsetagen und die Suche nach einer Balance zwischen Transformationsdruck und sozialer Verantwortung.