Remis zwischen Iran und Neuseeland nach spannendem Schlagabtausch bei der Fußball-WM

Zum Auftakt der Fußball-Weltmeisterschaft trennten sich die Teams aus Iran und Neuseeland mit einem 2:2 in Los Angeles – ein Ergebnis, das beiden noch jede Türe offenhält.

heute 05:09 Uhr | 3 mal gelesen

Das Spiel begann überraschend schwungvoll. Schon früh – in der 7. Spielminute – sorgte Elijah Just für Jubel im neuseeländischen Lager. Nach einem quicklebendigen Zusammenspiel mit Wood und Singh schraubte Just den Ball unnachahmlich unter die Latte. Knapp eine halbe Stunde später ließ sich der Iran nicht lumpen: Rezaeian war zur Stelle, profitierte von einem Abpraller und stellte alles wieder auf Anfang. Kurios – beide Teams wirkten, als hätten sie noch viel Energie gelassen. Direkt nach dem Seitenwechsel dann erneut das neuseeländische Glücksmoment: Wieder war es Just, diesmal elegant nach einem Doppelpass über den gegnerischen Keeper hinweg. Doch kaum war gejubelt, kam schon der Gegenschlag. Mohebi, im Kopfball keine halbe Sekunde zögernd, verwandelte eine Flanke von Rezaeian zum erneuten Ausgleich, genauer gesagt in Minute 64. Der Iran drückte fortan etwas mehr, sah kurzzeitig wie das bessere Team aus. Aber auch Neuseeland setzte immer wieder Nadelstiche durch schnelle Gegenstöße. Chancen, das Spiel noch zu entscheiden, gab es dann hüben wie drüben – vielleicht hätte ein Abschluss im Fallen oder ein Tor aus dem Nichts niemanden mehr gewundert. Doch das 2:2 blieb stehen. Irgendwie ein Resultat, das einer nervösen Anfangsphase und mutigen Schlussminuten gleichermaßen gerecht wurde.

Iran und Neuseeland starteten mit einem temperamentvollen Remis in die WM, wobei besonders Elijah Just mit zwei Treffern für Neuseeland hervorstach, während der Iran durch Rezaeian und Mohebi stets zurückschlug. Das Unentschieden spiegelt die ausgeglichene, wenngleich phasenweise wilde Partie wider, in der beide noch Möglichkeiten auf den Sieg vergaben. Übrigens: In den letzten Stunden wurde international diskutiert, wie überraschend sich gerade die vermeintlichen Außenseiter weiterhin Chancen auf die K.o.-Runde bewahren – Respekt vor dieser Spannung und Unberechenbarkeit der WM-Gruppenspiele bleibt definitiv. Aktuelle Hintergrundrecherche zeigt: Die Debatte über Traditionsteam-Überraschungen ist in vollem Gang, dazu wurde auch auf anderen Kanälen viel über vermeintliche Favoritenstürze gesprochen. In sozialen Netzwerken beklagen Zuschauer häufig die VAR-Entscheidungen, wobei bei diesem Spiel strittige Szenen ausblieben. Für die weiteren Vorrunden sind sowohl Iran als auch Neuseeland Außenseiter, doch nach solch unerwarteten Duellen scheint im Fußball (mal wieder) fast alles möglich.

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